1815. Herrensitz Coppelius.

Alchemisten, Akustiker und Astrologen arbeiten im Auftrag der Herren Coppelius an einem Verfahren, um die akustischen Instrumente Cello, Contrabass und Clarinetti auf unerhörte Lautstärke zu verstärken: Die galvanische Amplifikation! Die Rockgeschichte hat begonnen.

2015. Herrensitz Coppelius. Die Hertzmaschine ist fertiggestellt!

Akustisches Instrumentarium entfaltet sich zu dröhnendem Klanggewitter: Das Cello röhrt, der Bass knarzt, die Klarinetten schneiden sich durch Schlagzeug und Gesang. Gitarristen packen beschämt ihre Verstärker ein. Gaslichtromantiker, Steampunker und Liebhaber von handgemachter Musik - Coppelius sind zurück, lauter denn je!

Jubliläumskonzertfeierlichkeiten zu 200 Jahren galvanischer Amplifikation:

Die Hertzmaschine läuft an, die Herren Coppelius bereisen wieder den Kontinent.

Mit Kraft und Musizierfreude, gänzlich verzichtend auf hinter der Bühne versteckte Grammophone, -ja wirklich, komplett live, ohne Playbacks, ohne Einspieler- dafür mit dem unbändigen Willen, dem hochgeschätzten Auditorium den Vorteil akustischen Instrumentariums vorzuexerzieren. Jedes Konzert von Coppelius ist anders, jedes ist einzigartig, nie weiß man vorher, was geschehen wird. Doch sehen Sie sich vor: Wenn Gehrock und Zylinder fallen, kommt 200 Jahre aufgestaute Hysterie zutage!

Samstag, 17. August 2013

Aus Sicht der Herren...

Einmal ein Konzert aus Sicht der Herren erleben?
Das wurde für mich auf dem M'era Luna wahr.


Naja, fast ;)
Reichlich voll im Graben...
Le Comte unter (Fotografen) Beschuss


Ich hatte die große Ehre den Auftritt auch von der Bühne aus fotografisch festhalten zu dürfen. (Vielen Dank an Le Comte Caspar!)
Nach den obligatorischen drei Liedern im Graben (der für kleine Menschen wie mich leider eher absolut ungeeignet zum fotografieren war, es sei denn, die Künstler kommen ganz an den Bühnenrand, oder es gibt eben nur bis Mitte Oberkörper zu sehen *hust*) ging es ab nach hinten und auf die Bühne.

Wow, so viele Menschen o.O

Ich muss gestehen, ich beneide die Herren nicht, vor so einer Meute auf die Bühne zu müssen! Ich war leicht überfordert mit der Situation, hatte ich doch bis jetzt noch nie von der Bühne aus fotografiert und wuste dementsprechend auch nicht, wo ich überhaupt überall hin durfte.

Aber, ich habe versucht das Beste draus zu machen und muss sagen: es hat echt Spaß gemacht, mal ein Konzert "hinter den Kulissen" mit zu erleben.

Als Ergebnis präsentiere ich euch nun:

Das M'era Luna aus Sicht der Herren:

Die Aussicht von Herr Voss (man sieht: der Platz war gerammelt voll, bis hinten hin!

 Die Sicht des werthen Grafen 
 (Inkl. extra weichem Kissen, zur Verfügung gestellt natürlich nur vom Diener des Vertrauens!)

Und mein Favorit: Die Sicht von Nobusama!
Der Wahnsinn, oder? 
Bis ganz nach hinten!

 Und natürlich gab es auch Seifenblasen zu bewundern!


Wirklich nicht zu beneiden die Herren, so viele Menschen innerhalb weniger Songs zu überzeugen... (Immerhin waren es auf dem M'era nur knappe 30 Minuten...)
Schön, wenn man dann die altbekannten Fanatiker sieht, auf die ist Verlass, egal ob in der ersten Reihe, oder mittendrin. Ich muss sagen "Feine Damen Prügeln sich" ist auch von der Bühne aus zu sehen! (Auch wenn man bei so einer Menschenmasse doch wissen sollte, wo man hinkucken muss ^^)

Schön auf der Bühne zu sehen war auch der Herr Prof. Mosch Terpin am Cembalo, der Guteste geht meiner Meinung nach viel zu sehr unter...

Alles in allem eine wirklich tolle Erfahrung! Besonders den Applaus und den Jubel mal "von oben" zu erleben ist schon der Wahnsinn!

Wer noch mehr Fotos sehen möchte, kann dies hier im Gesichtsbuch oder hier in besserer Quali auf Flickr tun.

Und natürlich gibt es auch noch Bilder von der unglaublich gut besuchten Autogrammstunde:
In groß sind die Einzelbilder direkt bei mir erhältlich, einfach eine Nachricht hinterlassen ;)

In diesem Sinne,
viele Grüße und man sieht sich hoffentlich auf einem der nächsten Festivals/Konzerte,
AyraLeona

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