1815. Herrensitz Coppelius.

Alchemisten, Akustiker und Astrologen arbeiten im Auftrag der Herren Coppelius an einem Verfahren, um die akustischen Instrumente Cello, Contrabass und Clarinetti auf unerhörte Lautstärke zu verstärken: Die galvanische Amplifikation! Die Rockgeschichte hat begonnen.

2015. Herrensitz Coppelius. Die Hertzmaschine ist fertiggestellt!

Akustisches Instrumentarium entfaltet sich zu dröhnendem Klanggewitter: Das Cello röhrt, der Bass knarzt, die Klarinetten schneiden sich durch Schlagzeug und Gesang. Gitarristen packen beschämt ihre Verstärker ein. Gaslichtromantiker, Steampunker und Liebhaber von handgemachter Musik - Coppelius sind zurück, lauter denn je!

Jubliläumskonzertfeierlichkeiten zu 200 Jahren galvanischer Amplifikation:

Die Hertzmaschine läuft an, die Herren Coppelius bereisen wieder den Kontinent.

Mit Kraft und Musizierfreude, gänzlich verzichtend auf hinter der Bühne versteckte Grammophone, -ja wirklich, komplett live, ohne Playbacks, ohne Einspieler- dafür mit dem unbändigen Willen, dem hochgeschätzten Auditorium den Vorteil akustischen Instrumentariums vorzuexerzieren. Jedes Konzert von Coppelius ist anders, jedes ist einzigartig, nie weiß man vorher, was geschehen wird. Doch sehen Sie sich vor: Wenn Gehrock und Zylinder fallen, kommt 200 Jahre aufgestaute Hysterie zutage!

Donnerstag, 26. Juni 2014

Käseblatt beim Rock um zu Helfen

Das Olimpianische Käseblatt

Der nächste Festivaltermin rückt näher, der Rock um zu Helfen findet am 19.7. statt. Natürlich sind auch wir wieder dabei um für euch zu berichten und um mit euch zu feiern.

Ganz besonders freuen wir uns euch wieder eine neue Ausgabe des Olimpianischen Käseblattes präsentieren zu dürfen. Lesen Sie über:






Achten Sie auf die Zeitungsjungen

Samstag, 21. Juni 2014

Fairytale Festival in Osnabrück

It was about time, that the gentlemen of Coppelius had a concert again! This time it all happened at the Fairytale Festival in the Bischofs-Schloss at Osnabrück, nowadays the residence of the pedagogic high school with its students. The well maintained building, painted in warm yellow colours was exactly the right scenery for the festival and created a good atmosphere. In the big courtyard there were two opposite stages, where during the whole evening different artist could be admired. And the special thing: the entrance was free! That made the visitors really happy.

Fairytale Festival in Osnabrück

 With a little delay the gentlemen of Coppelius came on stage and fired without any hesitation a fierce ‘Killers’ at the public. It was so powerful that even the stage was vibrating. What a start! The audience was immediately caught by the music. Strangely enough there were more people in front of the stage when Coppelius played in comparison with the other artists, but who is surprised about that?

It went further with ‘Bitten, danken, petitieren’ – also a lot of old pieces were played, for example ‘Innocent Exile’, that made the fans very happy. The performance of ‘Rightful King’ was also very moving – people shouted with joy, jumped, went wild, as it should be.

Max Coppella

The atmosphere was from the beginning extraordinary. A lot of people were looking forward to see the gentlemen play after such a long time. And they did it wonderful. They played their concert abstinence away. Especially with Max Coppella one became the feeling that he was bursting with energy: one solo after another, it whirled through the heads of the spectators, so that they almost got dizzy – it was just amazing! My personal favourite ‘Habgier’ made everyone lose themselves in the music. Powerful and very good performed. It was so good, that a lot of the spectators in their enthusiasm forgot the world around them.

Very well played, bravo!

Max Coppella + Bastille Coppelius


A ball, blown up by Bastille, was thrown through the public and finally find its way back to the stage. Also the ‘Advokat’ and ‘Schöne Augen’ were part of the program, as well as ‘Escapade I’. And of course the audience participated in the dazzling atmosphere. But also more calm pieces, as ‘Black is the colour’ were played. During the song, the audience was asked to be so friendly to sit down. Most of the spectators did. Illegitimate burning of money was celebrated during ‘Reichtum’, that Monsieur Le Comte still isn’t in prison…but we keep quiet about it of course.

And as always everything was over way to fast, but one has to say, it was very powerful, very good. A successful come back into the festival season, one is already looking forward to the next opportunities to see Coppelius performing!



About the acoustics: the whole was acceptable, it was loud, as it should be. It was remarkable that the corroborate bass voice of Le Comte Caspar came out much better than normal. With the microphones there were some problems, but as for the rest everything was good. Also in the last rows the sound in the Schloss at Osnabrück was good, the voices were comprehensible, the audience enthusiastic. Sometimes there could be heard a few scraping noises from the loudspeakers, but it didn’t harm the cheerfulness of the audience.

At a small merchandise stand the fans could support the band by buying their merchandise. They could also meet some of the members, who, as always, like to make some time for small talk after the concerts.

Coppeliuanischer Krämerladen


It was really a pity, but not enough time was left to admire the adorable castle garden. As a spectator one was too busy with the concerts and waiting in the row to get a drink. Everything was overcrowded. Even if you waited for an hour, there were still others in front of you and at last you had to give up without a drink. Not even the card for the drinks could help. One could understand that visitors were not allowed to take their own beverages with them, because the selling of drinks was the only way the festival was financed by, but the way how it was provided was for a lot of people really bad.


Altogether it was very nice and it was really worth it to travel a long way to see the concert! It’s really an option for the future, and thanks to the band Coppelius for a marvellous concert!

ShvdK


Coppelius Hilft

Freitag, 20. Juni 2014

Festivals 2015

Der frühe Vogel fängt den Wurm und der frühe Fanaktivismus sichert die Festivals für 2015!


Welche Bands wollt Ihr für das Dark Current Fest 2015?

Ihr wollt etwas für eure Band tun? Here you go - auch wenn ihr selbst nicht hingeht, bringt es der Band Bekanntheit, Geld und Weltenruhm! Abstimmung hier!





Mittwoch, 18. Juni 2014

Fairytale Festival in Osnabrück

Wurde aber auch Zeit, dass die Herrschaften von Coppelius wieder einmal aufspielen! Dieses Mal sollte es also beim Fairytale Festival im Bischofs-Schloss zu Osnabrück soweit sein, dem heutigen Sitz der Pädagogischen Hochschule mit ihren Studenten. Das in warmem Gelb gestrichene, gut gepflegte Gebäude bot genau die richtige Kulisse und angenehmes Ambiente – im großen Innenhof der Anlage waren auf zwei gegenüberliegenden Bühnen an einem Abend verschiedenste Künstler zu bestaunen. Und das Besondere – der Eintritt war umsonst! Da freute sich das Besucherherz.

Fairytale Festival in Osnabrück

Mit etwas Verspätung betraten die Herren von Coppelius die Bühne und knallten einem ohne Zögern erst einmal ein gewaltiges „Killers“ vor den Latz, dass die Bretter knarzten - holla die Waldfee, was für ein Einstieg! Das Publikum wurde sofort mitgerissen. Seltsamerweise befanden sich bei Coppelius im Zuschauerraum deutlich mehr Leute als bei den anderen Kapellen, aber wen wundert das schon?

Weiter ging es mit „Bitten, danken, petitieren“ - es wurden auch manche alte Stücke gespielt, z.B. "Innocent Exile" was so manchen Fan sehr erfreute. Sehr angetan war man auch von der Aufführung von „Rightful King“ – es wurde gejohlt, gehüpft, getobt, so, wie das eben sein muss.

Max Coppella

Die Stimmung war also von Anfang an überragend, viele hatten sich auf die Herrschaften gefreut, die sich ihre angestauten Konzertabstinenz auch abspielten – besonders bei Max Coppella hatte man das Gefühl, er berste vor Energie: Ein Solo nach dem anderen, die Spielbretter knallten, dass einem schon fast schwindelig wurde – einfach umwerfend!
Der persönliche Favorit „Habgier“ riss einen wirklich mit – kraftvoll, sehr gut vorgetragen, so gut, dass manche der Zuschauer in der Begeisterung fast den Boden unter den Füßen verloren.

In Grund und Boden gespielt, bravo!

Max Coppella + Bastille Coppelius


Ein von Bastille aufgeblasener Ball wurde durch die Menge geschubst und fand 
schließlich seinen Weg zurück zur Bühne. Auch der „Advokat“ und „Schöne Augen“ waren im Programm enthalten, ebenso wie „Escapade I“, zu dem natürlich das Publikum entsprechend der brodelnden Stimmung mitging – aber auch ruhigere Stücke wie „Black is the colour“, zu dem der geneigte Zuschauer dazu angehalten wurde, sich doch bitte hinzusetzen, was auch von den meisten befolgt wurde. Unerlaubte Geldverbrennung wurde bei „Reichtum“ zelebriert - dass Monsier Le Comte da noch nicht im Gefängnis sitzt …. aber wir schweigen dazu natürlich.

Natürlich war alles, wie immer, viel zu schnell vorbei – aber man muss sagen, volle Power, richtig gut! Ein gelungener Wiedereinstieg in die Festivalsaison, man freut sich schon auf die nächsten Gelegenheiten!

Comte Caspar Coppelius

Zur Akustik: das Ganze war akzeptabel, es war laut, so muss das sein – bemerkenswert war, dass die untermauernde Bassstimme von Le Comte Caspar gefühlt besser herauskam als sonst, mit den Mikrofonen schien es teils Probleme zu geben, aber sonst war alles bestens. Auch aus den hinteren Reihen war der Klang im Schloss Osnabrück insgesamt gut, die Stimmen zu verstehen, das Publikum begeistert. Teils leichtes Kratzen aus den Lautsprechern tat der Ausgelassenheit keinen Abbruch.

An einem kleinen Verkaufsstand konnte die Fanatikerschaft die Kapelle auch durch den Erwerb von Fanartikeln unterstützen und auch auf einige Mitglieder treffen, die sich natürlich wie immer nach dem Auftritt gerne Zeit für kleine Unterredungen nahmen.

Coppeliuanischer Krämerladen

Leider blieb nicht genug Zeit, um die ausladenden Schlossgärten zu bestaunen – man war als Besucher zu beschäftigt mit Konzerterei und leider auch mit Anstehen an den Getränkeständen; alles war immer gerammelt voll, selbst nach einer Stunde kam man nicht an die Reihe und musste schließlich ohne Getränk aufgeben, da half auch die Pfandkarte nicht weiter. Da das Festival nur durch diese Getränkestände finanziert wurde, kann man verstehen, dass am Eingang Getränke abgenommen wurden, aber die spätere Versorgung an sich war leider für die vielen Leute einfach schlecht.

Insgesamt aber eine gute Sache, und für das Konzert hatte sich der weitere Weg allemal gelohnt! Auf jeden Fall eine Option für die Zukunft, und danke an die Kapelle Coppelius für das schöne Konzert!

ShvdK

Coppelius Hilft

Donnerstag, 12. Juni 2014

Konzertvorfreuden

Es ist wieder einmal soweit, 
es ist wieder Konzertezeit. 
Doch Chaos herrscht im Herrenhaus – 
Was, morgen schon?? Oh, was ein Graus!

Herr Voss rauft sich das Haar gar sehr – 
wo bringt er denn noch Saiten her …? 
Die letzten waren ihm gesprungen, 
als er zu laut im Suff gesungen.

Auch Herr Max Bedenken hat, 
er bräuchte wohl selbst guten Rat, 
er sucht seit seiner letzten Tour 
die Tonhochtiefmaßbestimmschnur.

Nobusama packt der Schreck – 
sein Haarschwammschampoo, es ist weg!
 Er muss es finden, unbedingt, 
bevor die Mähne vom Kopf springt!

Le Come Caspar ist wirrkonfus 
ob Klarinettenblattverdruss – 
welche Stärke soll er spielen? 
Zweieinhalb? Welche der vielen?

Graf Lindorf sucht den Cellobogen, 
den er erst ganz neu aufgezogen, 
er hegt im Stillen den Verdacht - 
hat er zum Fruchtspieß ihn gemacht?

Zum Glück weiß Bastille oft zum Schluss, 
wo er denn alles suchen muss, 
wer was zu spielen hat am Ende, 
die Listen hierzu füllen Bände.

Wird es ihm erneut gelingen, 
die Herren zum Konzert zu bringen, 
mit allem was da ist nicht da? 
Wohlan, Bastille, wir hoffen, ja!

ShvdK


Mittwoch, 11. Juni 2014

Oktopelius Piratopus, die Jagd geht weiter

Monsieur le Comte ist entschlossen, diesmal bringt er einen Oktopelius Piratopus mit zum Herrensitz.
Lange Studien in der Bibliothek und die Auswertung der letzen Exkursionen haben gezeigt, dass sich die Jagd am Meer schwieriger gestaltet als zunächst angenommen. Ein Strategiewechsel ist vonnöten. Es gibt diese Art schon sehr lange, sie mögen Musik und sie haben einen Hang zu auffälligen Kopfbedeckungen. Es ist also durchaus möglich, ja sogar wahrscheinlich auch innerhalb von Städten auf sie zu treffen. Da die Jagd am Meer nur wenig Erfolg gebracht hat sollen nun also Städte zum Ziel der Suche werden.

Doch wo beginnen?

Zum Glück hat le Comte Caspar einige sehr alte Aufzeichnungen ausfindig machen können, die beschreiben wo der Oktopelius häufig anzutreffen ist. Leider sind diese in einer sehr alten Sprache geschrieben, sodass nur wenige Worte übersetzt werden konnten. Folgende Hinweise auf die Heimatstadt der Gattung konnten übersetzt werden: ……………………. Regierungssitz des weströmischen Reichs, erhielt im Mittelalter den Beinamen "heilige Stadt", überstand ………………… viele kriegerische Auseinandersetzungen und ist heute eine Universitätsstadt im Herzen Europas.

Ob le Comte Caspar mit diesen Hinweisen einen Oktopelius finden kann?









Dienstag, 3. Juni 2014

Sommer - Festival - Konzert - Reisevorbereitungen

11 Tage vor dem Festival:
Die Vorbereitungen auf dem Herrensitz Coppelius laufen auf Hochtouren. Bastille holt die Litfaßsäule aus dem Schuppen, reinigt sie gründlich und bereitet alles für ihren nächsten Einsatz vor.


10 Tage vor dem Festival:
Nobusamas 911er Porsche müssen alle vollgetankt, gereinigt und beladen werden. Das Beladen der mit doch eher wenig Stauraum ausgestatteten Wagen ist immer wieder aufs Neue eine Herausforderung. Wie viele Porsche besitzt Nobusama? 10? Man munkelt er selbst fahre ein Cabriolet...


9 Tage vor dem Festival
Sissy Voss kämpft noch immer mit sich selbst ob der Frage: „Lasse ich Kekse oder Karotten als Reiseproviant einpacken?“ Man munkelt es gäbe sogar ein Rezept für Karottenkuchen…. ob das ein guter Kompromiss wäre?


8 Tage vor dem Festival:
Herr Coppella arbeitet daran die Reisegeschwindigkeit der Litfaßsäule zu erhöhen. Was nur wenige wissen: Herr Coppella war Maßgeblich an der Entwicklung der Litfaßsäule beteiligt, ja er ist sogar für dessen Erfindung verantwortlich. Er war es Leid auf Reisen immer auf engsten Raum mit seinen Kollegen eingesperrt zu sein. Stundenlang in engen Gefährten ausharren ohne die Möglichkeit bei Disputen, die gerade in solchen Situationen häufig auftreten, einfach den Raum verlassen zu können. Natürlich hat er es sich nicht nehmen lassen regelmäßig aus der Kutsche auszusteigen um seinem Ärger Ausdruck zu verleihen, aber die zusätzliche Reisezeit war ihm dann doch zu lästig. Aus diesem Grund entwickelte er den Treibstoff mit dessen Hilfe die Litfaßsäule große Entfernungen in kürzester Zeit zurücklegen kann. Die Freude über diesen enormen Fortschritt war leider nicht von Dauer. Kaum haben sich die Herrschaften an die verkürzte Reisezeit gewöhnt, verlangen sie noch kürzere Reisezeiten, mehr Komfort im Inneren der Säule und am liebsten hätte jeder sein eigenes Reisemittel.


7 Tage vor dem Festival: Zu allem Unglück hat Nobusama von einem DeLorean gehört, der sogar durch die Zeit reisen konnte. Seit dem ist er der Auffassung, dass es dann ja wohl kein Problem sein sollte seine Porsche 911er mit dem Litfaßsäulen Treibstoff zu betanken. Bastille muss sein ganzes Können aufwenden die Tankdeckel der Porsche so zu versiegeln, dass Nobusama sie nicht heimlich selbst betanken kann – die Autos würden explodieren.


6 Tage vor dem Festival:
Die enorm verkürzte Reisezeit hat noch einen weiteren negativen Effekt, der Bastille schier zur Verzweiflung treibt: Da der Ortswechsel nur wenige Minuten dauert, erscheinen die Herrschaften nun Grundsätzlich zu spät zum Reisetermin. Ein paar Minuten mehr oder weniger? Wen kümmert das schon? 



5 Tage vor dem Festival: 
Graf Lindorf hat beim örtlichen Schmied einen Spezialauftrag einreichen lassen. Er möchte einen Cellobogenaufsatz, eine art Spieß, mit dessen Hilfe er sich jeder Zeit duellieren kann. Zudem möchte er den Spieß einsetzen um sich während der Festivals gegen übermäßig viele Blubberblasen verteidigen zu können. Der Spieß erhöht die Reichweite des Cellobogens um die Blubberblasen platzen zu lassen und sorgt damit dafür, das die Seife keine Kränze auf den hochlganzpolierten Schuhen hinterlässt.


4 Tage vor dem Festival:
Comte Caspar wird nun doch langsam etwas nervös. Konfettikompanie? Dieses fürchterliche Geknalle der Konfettikanonen, ihn plagen Alpträume von Papierschnipseln, die seine Klarinette verstopfen... Konfettikanonenangriffabwehrmechanismen! Das ist es! Aber wie? Was hilft gegen Papier? Feuer! Flammenwerfer! PROFFESSOOOR!!! Ein neuer Auftrag für Sie!


Und die Fans?

Tage vor dem Festival: "So langsam sollte ich ans Koffer packen denken"

Tage vor dem Festival: "Das Ticket darf ich auf keinen Fall vergessen!"  

Tag vor dem Festival: "Wo muss ich überhaupt hin??" 

........ Festival!!!!