1815. Herrensitz Coppelius.

Alchemisten, Akustiker und Astrologen arbeiten im Auftrag der Herren Coppelius an einem Verfahren, um die akustischen Instrumente Cello, Contrabass und Clarinetti auf unerhörte Lautstärke zu verstärken: Die galvanische Amplifikation! Die Rockgeschichte hat begonnen.

2015. Herrensitz Coppelius. Die Hertzmaschine ist fertiggestellt!

Akustisches Instrumentarium entfaltet sich zu dröhnendem Klanggewitter: Das Cello röhrt, der Bass knarzt, die Klarinetten schneiden sich durch Schlagzeug und Gesang. Gitarristen packen beschämt ihre Verstärker ein. Gaslichtromantiker, Steampunker und Liebhaber von handgemachter Musik - Coppelius sind zurück, lauter denn je!

Jubliläumskonzertfeierlichkeiten zu 200 Jahren galvanischer Amplifikation:

Die Hertzmaschine läuft an, die Herren Coppelius bereisen wieder den Kontinent.

Mit Kraft und Musizierfreude, gänzlich verzichtend auf hinter der Bühne versteckte Grammophone, -ja wirklich, komplett live, ohne Playbacks, ohne Einspieler- dafür mit dem unbändigen Willen, dem hochgeschätzten Auditorium den Vorteil akustischen Instrumentariums vorzuexerzieren. Jedes Konzert von Coppelius ist anders, jedes ist einzigartig, nie weiß man vorher, was geschehen wird. Doch sehen Sie sich vor: Wenn Gehrock und Zylinder fallen, kommt 200 Jahre aufgestaute Hysterie zutage!

Mittwoch, 29. Januar 2014

Coppelicats

Wir präsentieren:


Coppelicat - Bastille
Coppelicat - Bastille

Coppelicat - Caspar
Coppelicat - Caspar

Coppelicat - Lindorf
Coppelicat - Lindorf

Coppelicat - Max Coppella
Coppelicat - Max Coppella

Coppelicat - Nobusama
Coppelicat - Nobusama

Coppelicat - Sissy Voss
Coppelicat - Sissy Voss

Sonntag, 26. Januar 2014

Coppelius in Motion - 2

In Annaberg-Buchholz hatte ich die Ehre in Vertretung für SeBa das Publikumsfoto zu machen, welches auch schon auf der offiziellen Coppeliusseite veröffentlicht wurde.

Aber hier hört der Spaß noch lange nicht auf: Es ist Zeit für eine zweite Runde:
Coppelius in Motion:


Falls, sie die erste Runde verpasst haben sollten: sie ist hier zu finden.

Donnerstag, 23. Januar 2014

Coppelianische Wintergeschichte


Es ist Winter im Herrenhaus. Draußen herrschen so eisige Temperaturen, dass sogar Nobusama Zehensocken unter seinen FlipFlops trägt. Bastille kümmert das Wetter nicht, er ist wie immer mit der Hausarbeit beschäftigt. Einzig die Tatsache, dass nun sämtliche Herren im Herrensitz verweilen und allein durch ihre Anwesenheit für ein gewisses Grundchaos sorgen stört ihn ein wenig. Er kennt das alles schon seit so vielen Jahren, es wundert ihn schon lange nicht mehr, wenn ihm Herr Voss plötzlich mit Lilafarbenen Haaren im Flur entgegenkommt. Vermutlich hat er mal wieder im Bad das Shampoo verwechselt und aus Versehen die „Spezialmischung“ von Herrn Coppella erwischt.
Herr Coppella bewohnt einen Flügel im oberen Stockwerk des Hauses, mit Aufgang zur Dachterrasse. Zum einen weil er zuweilen die Aussicht dort oben genießt, zum anderen wegen seines „Hobbys“.
Da bei seinen chemischen Experimenten gern mal etwas schief geht (natürlich alles vorher genaustens berechnete und absolut gewollte Reaktionen) ist es ratsam mehr als ein Fenster zum Lüften öffnen zu können.

Den Grafen Lindorf findet man dagegen eher im unteren Stockwerk des Hauses, in der Nähe des Weinkellers. Was den Weinkeller angeht sind alle Bewohner des Hauses sehr dankbar, das Wände nicht reden können. Bilder vom Grafen, der mit seinem Cellobogen in einem Glas mit Bohle herumstochert um an die Stückchen heranzukommen ziehen an Bastilles geistigem Auge vorbei. Selbstverständlich war es für einen Butler wie ihn kein Problem den Bogen am nächsten Tag von sämtlichen Bohleresten zu befreien aber wie heißt es so schön? „Übung macht den Meister?“

Und dann ist da noch Le Comte Caspar. Erst neulich hat er mal wieder das ganze Herrenhaus in Aufruhr versetzt. Kommt mit wehendem Mantel in den Speisesaal gestürzt und berichtet dann aufgebracht „...so eine Unverschämtheit, ich dulde so etwas nicht, das ist Unerhört! …“ Offensichtlich waren ihm sämtliche linken Schuhe aus seinem Schrank entwendet worden. „Wie sieht das denn aus wenn ich nur noch mit rechten Schuhen auf die Straße ….“ Herr Coppella meint dazu ruhig: „Es wird zumindest niemand behaupten können Sie hätten zwei linke Füße.“ Wutentbrannt verlässt Le Comte den Saal. Neugierig geworden machen sich nun die anderen Herrschaften auf den Weg nach draußen und lachen herzlichst als sie die Spuren im Schnee entdecken.


Le Comte ist außer sich, er ist zum Abendessen mit einer Dame in der Stadt verabredet. Mit diesem Schuhwerk kann er sich doch nirgends blicken lassen. Zu allem Überfluss ist natürlich Sonntag, nicht mal Bastille kann in so kurzer Zeit ein neues Paar Schuhe auftreiben, wo doch sämtliche Geschäfte geschlossen sind. Missmutig bittet er Bastille seine Verabredung für ihn abzusagen. Den Rest des Tages hört man abwechselnd mal düstere mal melancholische Töne durch das Haus ziehen was die fröhliche Stimmung der Herrschaften schnell schwinden lässt. Gegen Abend klopft es an Le Comtes Zimmertür, Bastille hält ihm ein paar Schlittschuhe hin und meint er müsse zu seiner Verabredung. Le Comte blickt verständnislos drein und nimmt die Schuhe entgegen worauf Bastille wortlos verschwindet. "Was ist mit der Kutsche" ruft er noch, doch da ist Bastille schon weg. Verwirrt blickt er aus dem Fenster zur Straße hin – und lacht! Ja so kommt er doch noch zu seiner Verabredung: 

Klick zum Video: Eislaufen auf der Straße

Des Rätsels Lösung um die verschwunden Schuhe entdeckt Bastille eine Weile später:


Die neue Haushaltshilfe wusste wohl einfach nichts mit der Anzahl der Schuhe anzufangen. Warum soll man von jedem Schuh zwei Stück haben? Entweder Acht gleiche oder eben verschiedene.... oder gar keine, wer braucht schon Schuhe?


                                                                             ***
Wie es zu diesem Erlebnis kam lesen Sie bei Die Teegesellschaft


Eva Ende Sie glauben gar nicht, wie seltsam die Bedienung im Restaurant drein blickte, als der Herr (20 Minuten zu spät wohlgemerkt!), in halsbrecherischem Tempo mit seltsamen Kufenschuhen an den Füßen durch das Fenster brach!
Aber als sie erkannten, dass es sich um den Comte Caspar handelte, kam NATÜRLICH sofort der Besitzer des Restaurants herbei geeilt und entschuldigte sich für das nicht bruchsichere Glas mit einem edlen Tropfen Portwein und versicherte, die Rechnung würde selbstverständlich auf's Hause gehen.


Caspar Coppelius Hochgeschätztes Fräulein Eva Ende,
es war mir eine Freude, Sie ausführen zu dürfen!
Tragen Sie mir nicht nach, daß ich zu spät kam,
an der Bekufung meiner Schuhe erkannten Sie doch die Eile, mit der ich dem Rendezvous entgegenstürzte!
Doch wenn man einer Dame eine Eisblume pflücken möchte, so muß man - wie ja doch einjeder weiß - bis zur Dunkelheit warten, denn nur in der Nacht blühen sie, diese zarten und vergänglichen und doch wunderschönen Eisblumen!
Nun muss ich aber enden, denn der Portwein fordert seinen Tribut, und im Kopfkarussell lässt es sich schlecht schreiben!
Küß die Hand, meine Dame! Stehts zu Diensten!
Le Comte Caspar

Montag, 13. Januar 2014

MumpitzTV - Folge 3

Ein weiteres Mal haben die Videographen zuzuschlagen! Wir präsentieren voller Stolz: 

MumpitzTV Folge 3: Alte Brauerei Annaberg-Buchholz!


Unser Dank gilt auch diesmal den vielen Videographen, die Material begesteuert haben! 

Dienstag, 7. Januar 2014

MumpitzTV: Folge 2

Wir präsentieren mit Stolz: Die zweite Folge Mumpitz TV!
(Diesmal mit weniger Startschwierigkeiten^^)

Kaiserslautern  27.12.2013

Vielen Dank an Nette fürs Schneiden und an alle Kamerahelden ;)

Fortsetzung folgt!

Montag, 6. Januar 2014

Concerts in 2014

What do we do immediately in the new year? We plan our visits to the springtime concerts!


27.03.2014 Hamburg
28.03.2014 Bochum
29.03.2014 Leipzig
03.04.2014 Aschaffenburg
04.04.2014 München
05.04.2014 Stuttgart
06.04.2014 Nürnberg
11.04.2014 Berlin
23.08.2014 Höchstadt / Aisch - Schlosshof Festival
and so on


For more information: pay a visit to the coppelian gentlemen, here


Hilft!



What exactly is the ‚Geheime coppelianische Straßenbau-Gesellschaft‘?

Well, it is the most crazy association of coppelian fans ever seen in this world! And this world revolves around Coppelius – off course.

With us you can…
- always devote yourself blindly to organise new actions - So don’t hold back your ideas about coppelian fan actions!
- have lively discussions – about everything, both Mumpitz and not Mumpitz
- organise joint carriage journeys, so that you don’t lose all your money
- enjoy yourself, meet old and new friends at parties and other gatherings!
- largely improve your daily live by keeping in touch with other people around the world who share the same ideas


You can find us on Facebook: GCSG or in our little, not official fan forum: coppeliania.com.

Samstag, 4. Januar 2014

Coppelian concerts at the end of 2013

Here I am again, to tell you about the coppelian concerts at the end of the year. ‘Wonderful’ is the only word that comes near the description of this indescribable, extraordinary event. So what are you waiting for? Just read it yourself!

Off course a lot of Mumpitz was already done before we even took off to Annaberg. Cookies were made, chicken wings were eaten. The 28th December 2013 the fan-fraction from Kaiserslautern arrived. They had just been to the concert and were hoping to get a warm bed and something to eat. They got what they wished for. We were very happy to welcome Olya, the fan delegate from Russia, for the first time. Later on Karen from Belgium joined us. We are very proud to announce this international cooperation and hope that it will only increase in the future!

Annaberg - Brauerei

Travelling to Annaberg, no problems at all. When we arrived, it was already dark. Glühwein and Lebkuchen (gingerbread) were put on a table tennis table. Everybody was welcome to have a drink and we didn’t have to wait long for people to join in. The big ‘Voss-cooky’ disappeared mysteriously out of the box… If there are cookies somewhere, you can be sure that Herr Voss is in the neighbourhood. The same counts for the Professor. Thanks to everyone who brought something with them. We had such a good time!!
Finally the domestic servants marched into the concert hall. They carried their carpet beaters, that were equipped with suitable statements and in a big bag you could find the latest edition of the Käseblatt. The servants had high expectations. The concert: Waaaahaha, it felt so good to see all the members of the band in such good shape again. The acoustic songs were really impressive. This time I still remember ‘I changed everything’ and also ‘Mitten ins Herz’. The song was performed in a fascinating way – Well done! All together the set list was still the same. The public was having a lot of fun and participated the whole evening. For me, it was an extraordinary event. I had the feeling that everyone was very enthusiastic and that the concert was worth seeing. Also the bar was excellent. There was enough to drink and the prices were good. The evening was amazing!

Immediately after the concert the handing over of the Käseblatt took place. It went very smoothly. Both Sissy Voss and Le Compt Caspar were very happy with the latest edition As soon as they got one in their hands, there was nothing that could stop them from reading anymore. The latest edition of the Käseblatt is from now on also available at the merchandise stand of band. Anyone who wants, can give a small donation in the box that can be found at the Coppelius merchandise stand.

Overnight we stayed at the house next to the Brauerei. It was better than we had hoped for. Only the mattresses were like submarines, but… because we all have dreamt of being a captain once in our lives, we didn’t care. The whole stay was very cheap. Especially when you are aware of the fact that the breakfast, that was included, was very large. There was more than enough to eat. So thumbs up!

Frankfurt - Nachtleben

The journey: long, but not too long.
The accommodation: a very good hostel.
The food: chicken at the main station of Erfurt.
And then everything continued in the expensive streets of Frankfurt, or rather said at Nachtleben. The queue was very long. People were even standing outside. Waiting. The small, narrow underground rooms were crowded. The atmosphere: marvellous, hot and no fresh air at all... But who cares!

The concert: I find it hard to say, but the opening acts were just tremendous. From that moment the headliner became a little less interesting. We saw ‘Johnny’ and ‘The Butcher’, ‘Poopyface Tomatonose’ and a strange guy without his pants, who wore a paper bag on his head. There was also a kind of newspaper boy playing the piano. Nevertheless he was very capable of playing the ‘Emperors March’. I have rarely laughed so hard!! The hymn of Tomatonose ‘Röslein auf der Heiden’ went straight to the hart and rose to unseen pitches. Marvellous, curious, stupendous – superb!! To everyone who at some time becomes a chance to see the groups live: Make sure you get a ticket! It is absolutely worth it!

The thing that I really liked about Coppelius this evening was the atmosphere. It was in a strange way cosy, a bit calmer than the day before. The acoustic pieces only made this feeling stronger… Oh my goodness… ‘Black is the color’… beautiful! I had to control myself, which cost a lot of effort, not to burst into tears, what doesn’t happen very often to me. Unforgettable.
Personally I found the samba interludes very appealing. Automatically you started to dance, it was very nice. Everybody got enthusiastic. What’s more: absinth was handed out to the public. What a brew! You could literally feel, how it burned into your hart and stomach as if you had been drinking acid. The heat racing through your body combined with the rhythm of the music… it was like an explosion of sparkling life. One wants it, one does do it. Hurray! The flame of live!!
At the end, totally unexpected, my personal favourite was played as an additional song. I had been waiting already such a long time to hear it again. And finally there it was: ‘Habgier’. It was so long ago since I had experienced such an energetic performance. Thank you very much! I made it very clear that I was pleased, I think. There wasn’t much place to stand, but you can always let yourself fall down when you are among people you trust.

What a wonderful weekend filled with concerts!


Shortly after the show the calendars were handed over to the members of Coppelius. We can only say that most of the Coppelianer were almost lying on the floor, laughing. It was nice, everyone was very pleased and they thanked us a lot. Now there is again a new year waiting to be filled with lots of Mumpitz. The New Year’s Eve Pary consisted of a lot of non-sense. The end of the year was so banging, so colourful, that the new year only could have a good start.! I certainly speak in the name of a few people, if I say: Mumpitz on, 2014 is going to be fabulous. 

Freitag, 3. Januar 2014

Liebe Fanatikergemeinde

Hier wieder ein paar Worte zum miterlebten Jahresabschluss der coppelianischen Konzertreise! Wunderbar(t), kann man da nur sagen, aber lesen Sie selbst.

Natürlich wurde vor der Abreise nach Annaberg schon allerlei Mumpitz getrieben, Plätzchen gebacken und noch ein mal Hähnchen in Form von Hähnchenflügeln verzehrt, davon können Sie ausgehen. Die Kaiserslauterer Fanatiker-Fraktion, die schon zuvor ein Konzert besucht hatte, war am 28.12.2013 in Bayreuth eingefallen, und erhoffte sich Obdach und Speisung, die auch gewährt wurde. Zum ersten Mal dabei: die Fanatiker-Delegierten Olya aus Russland und später Karen aus Belgien, wir begrüßen diese internationale Zusammenarbeit mit Stolz und hoffen, dass wir diese Kontakte weiterhin ausbauen können!

Annaberg - Brauerei

Anreise nach Annaberg – problemlos – man kam im Finsteren an und auf einer Tischtennisplatte wurde sofort der Glühweinstand mit Lebkuchen ausgebreitet. Gasttrinker waren ebenfalls herzlich willkommen, und ließen sich auch nicht lange bitten – der große Voss-Keks verschwand auf seltsame Weise aus der Dose … sind Kekse da, ist Herr Voss nicht weit, und auch der Professor, sollte man meinen! Vielen Dank an alle, die etwas mitgebracht haben. Es war sehr stimmungsvoll!


Schließlich marschierte die Dienerschaft im Konzertsaal ein, die Teppichklopfer mit passenden Statements bestückt, das neueste Käseblatt im Gepäck und voller Erwartung. Das Konzert: Waaaahaha wie schön, die Jungens mal wieder so gut dabei zu erleben! Die Akustikeinspielungen machen wirklich einiges her. In Erinnerung geblieben sind mir dieses Mal „I’d change everything“ und auch „Mitten ins Herz“, das sehr mitreißend vorgetragen wurde – gut gemacht! Insgesamt hatte sich an der Setlist nichts geändert – das Publikum war guter Dinge und machte entsprechend mit. Mir hat es gefallen, ich empfand es als sehr beschwingt und absolut sehenswert, auch die Getränkeversorgung war wieder überaus ausreichend, die Preise wie immer leistbar, der Abend war turalu!!

Die anschließende Übergabe des Käseblatts ging auch glatt „über das Parkett“ sozusagen, sowohl Sissy Voss als auch Le Comte Caspar freuten sich über die neue Ausgabe und schmökerten gleich ausgiebig im Geschriebenen. Die neue Ausgabe ist ab sofort auch am Merch bei der Band erhältlich, wer möchte, kann dafür eine kleine Spende in der beistehenden Spendenbox hinterlassen.


Übernachtet wurde im nebenstehenden Häuschen der Brauerei besser als gedacht – nur die Matratzen waren Uboot, aber … da wir ja alle einmal Kapitän sein wollen, was soll’s. Sehr preiswert mit Frühstück – das mehr als ausreichend war – Daumen hoch!



Frankfurt - Nachtleben

Die Fahrt: Lange, aber nicht zu lange. Die Unterbringung: Sehr gut im Hostel. Verpflegung: Hähnchen am Erfurter Hauptbahnhof.

Und schon ging es weiter aufs teure Frankfurter Pflaster bzw. ins Nachtleben – die Schlange der Leute ging schon bis auf die Straße hinaus, großer Andrang also in die kleinen, engen unterirdisch gelegenen Räume. Stimmung: famos, heiß und luftmangelig – aber, wen stört das schon!


Konzert: Mir fällt es schwer, es zu sagen – aber die Vorbands waren einfach zum Schießen, da ging die eigentliche Hauptgruppe ja direkt etwas unter! Johnny und „The Butcher“ nebst „Poopyface Tomatonose“ und einem seltsamen Kerl ohne Hose und Papiertüte auf dem Kopf sowie einer Art Zeitungsjungen am Klavier – der aber sehr überzeugend den Emperors March wieder geben konnte – selten habe ich so gelacht! … Tomatonoses Hymne „Röslein auf der Heide“ ging einem direkt in Fleisch und Blut über und übersprang ungeahnte Tonhöhen – grandios, kurios, niveaulos – superb!! Wer diese Gruppierungen jemals sehen kann – das Billet lohnt sich schon allein deswegen, erwerben Sie unbedingt eins!

Was mir bei der Kappelle Coppelius an diesem Abend gut gefiel: die Stimmung war auf eine seltsame Art anheimelnd, etwas silenter als am Vortag, fand ich. Zu dieser etwas ruhigeren Stimmung trugen natürlich wieder die akustischen Stücke bei … meine Güte – Black is the colour … wunderschön, ich musste mir Mühe geben, nicht noch Tränen zu vergießen, was bei mir eher selten passiert. Unvergesslich. Sehr ansprechend finde ich auch die Samba-Einlagen als Zwischenspiel, da swingt man mit, sehr schön *g – das bringt Stimmung rein! Zudem wurde noch Absinth herumgereicht – was ein Gebräu, man spürte förmlich, wie es sich einem wie Säure in Herz und Magen fraß und von dort einen Hitzefeldzug startete … kombiniert mit der Musik und dem Rhythmus ein Schuss voll prickelndem Leben, dafür ist man, dafür macht man, juchee, das Feuer des Lebens!! … mein persönlicher Favorit kam unverhofft als Zugabe noch am Ende, lange hatte ich ihn vermisst, „Habgier“ – so energetisch habe ich es lange nicht erlebt, vielen Dank, hat mich überaus gefreut und das auch entsprechend gezeigt, denke ich. Platz hatte man eher wenig, aber unter Vertrauten kann man sich ja fallen lassen.

Was für ein schönes Konzertwochenende!

Kurz darauf folgte die Übergabe des Kalenders – man kann nur sagen, manch einer der Coppelianer lag fast am Boden vor Lachen … kam gut an, alle freuten sich sehr und haben sich auch aufs Herzlichste bedankt. Somit ist wieder ein Jahr voller Mumpitz im Voraus herbeigeführt - die anschließende Silvesterfeierei verlief ebenso in bestem Un-Sinn, welch ein knalliger, bunter Jahresabschluss, was für eine Freude für das neue Jahr! Ich spreche sicher für einige, wenn ich sage – Mumpitz on, 2014 wird famooos!




Donnerstag, 2. Januar 2014

Fotos von Kaiserslautern, 27.12.2013

Fotos vom Jahresendkonzert in Kaiserslautern haben wir hier bei Regioactive und bei http://www.dark-festivals.de/tag/coppelius/ gefunden. 


Krämerladen

Tasse "Coppelius Hilft"

Ein Tässchen Coppelius?

Wie vom zarten Hauch umflossen 
sinkt das edle Tröpfchen
- benetzt es stets den Gaumen 
macht heimelig die Seel!

Ist's gar ein güld'ner Topf 
aus dem da steigt ganz inniglich
mit vehementem Klang 
die Melodei in Euren Kopf.
Und leis erhebet sich empor 
"Coppelius hilft" ins angetane Ohr.

Hochachtungsvoll, Ihr Frl. von Talermark

Mittwoch, 1. Januar 2014

Krämerladen

Kaum hat das neue Jahr begonnen werden schon wieder Pläne geschmiedet für die kommende Festivalsaison. Ein Blick in den Coppelianischen Krämerladen lohnt dabei immer! 

Kissen, Shirts und Jacken im Krämerladen!



Konzerte 2014:

Was machen wir gleich als allererstes im neuen Jahr? Wir planen unsere Besuche der Frühjahrskonzertreise!

27.03.2014 Hamburg
28.03.2014 Bochum 
29.03.2014 Leipzig 
03.04.2014 Aschaffenburg 
04.04.2014 München
05.04.2014 Stuttgart 
06.04.2014 Nürnberg 
11.04.2014 Berlin 
23.08.2014 Höchstadt / Aisch - Schlosshof Festival 
u.a. 

Genauere Infos gibt es bei den Herrschaften selbst, hier


Coppelius
Hilft!