1815. Herrensitz Coppelius.

Alchemisten, Akustiker und Astrologen arbeiten im Auftrag der Herren Coppelius an einem Verfahren, um die akustischen Instrumente Cello, Contrabass und Clarinetti auf unerhörte Lautstärke zu verstärken: Die galvanische Amplifikation! Die Rockgeschichte hat begonnen.

2015. Herrensitz Coppelius. Die Hertzmaschine ist fertiggestellt!

Akustisches Instrumentarium entfaltet sich zu dröhnendem Klanggewitter: Das Cello röhrt, der Bass knarzt, die Klarinetten schneiden sich durch Schlagzeug und Gesang. Gitarristen packen beschämt ihre Verstärker ein. Gaslichtromantiker, Steampunker und Liebhaber von handgemachter Musik - Coppelius sind zurück, lauter denn je!

Jubliläumskonzertfeierlichkeiten zu 200 Jahren galvanischer Amplifikation:

Die Hertzmaschine läuft an, die Herren Coppelius bereisen wieder den Kontinent.

Mit Kraft und Musizierfreude, gänzlich verzichtend auf hinter der Bühne versteckte Grammophone, -ja wirklich, komplett live, ohne Playbacks, ohne Einspieler- dafür mit dem unbändigen Willen, dem hochgeschätzten Auditorium den Vorteil akustischen Instrumentariums vorzuexerzieren. Jedes Konzert von Coppelius ist anders, jedes ist einzigartig, nie weiß man vorher, was geschehen wird. Doch sehen Sie sich vor: Wenn Gehrock und Zylinder fallen, kommt 200 Jahre aufgestaute Hysterie zutage!

Montag, 31. März 2014

Coppelius in Leipzig – Moritzbastei March 2014

Such a wonderful evening! – There is almost nothing more to say or after three months of abstinence, there are just not enough words to describe this explosive feeling of happiness seeing Coppelius back on the stage again.


Scene of the crime: The ‘Moritzbastei’ in Leipzig. Time of the crime: Beginning of the evening. Suspects: The gentlemen of Coppelius on stage, who didn’t need a support band, as also a very crowded row of madmen in front of the stage, also known as ‘Fanatiker’ (fans). Atmosphere: Already at the beginning very joyful and ebullient, just as it should be, and only getting better as time passed by. A well-mixed audience, that came together in the best dance and party mood. Tremendous! The sound: LOUD. Drum solos almost blew up one’s heart chambers, but – who cares. (The author has to admit the truth: This time I haven’t really paid attention to it. Most of the time one was busy with the lust for life. That’s why I can’t tell much about it). Set list: The extra songs almost gave me a cardiac arrest. It was amazing. ‘Killers’ and ‘Olimpia’ can be considered as favourites of the evening. While these songs were played, in the front row the Blubberbrigade came together and rendered a soapy service. Also ‘Phantom of the Opera’ was marvellous. The audience made so much noise after the concert, that two extra songs followed – extremely commendable and – as felt during the following days – good for the neck muscles. Coppelius helps against stiffness. Very nice to listen to was also ‘I’d change everything’ – the remaining songs that were played, were very suitable to steady dancing and to sing along. It is probably a personal thing, to prefer rather the banging pieces, that were rather sparse this time. But nonetheless it hadn’t any bad influence on the atmosphere – the crowd was in a party mood. Also Le Comte Caspar, who was in fact still struggling with a broken toe, jumped around on one leg – that is certainly the rhythm, one has to follow!



In generally: as said, after three months ‘without’ a very stirring concert, the atmosphere was – at least with us in the front rows, simply explosive. There were a lot of soap bubbles, also a very big thanks to the people, who meanwhile Blubberbrigade buttoned themselves, amazing, thank you so much! – After the show some of the gentlemen were also willing to have a little chat. And hereby also a warm hearted greeting from Bastille, who let understand that the fans are very important and that all our actions entail a lot of fun and pleasure. That is very nice to hear! Also new visitors were utterly moved by the partly champagne spraying show, as one could experience during the conversations. It was really nice, seeing already known faces and getting to know new ones. For friendship, for partying, a very impressive evening in every way. I would love to do it over and over again! I’m already looking forward to Stuttgart! 


Sonntag, 30. März 2014

Coppelius in Leipzig – Moritzbastei März 2014

Was für ein berauschender Abend! – Mehr bleibt wohl fast nicht zu sagen, oder es bleiben einfach zu wenige Worte, um nach drei Monaten Abstinenz dieses explodierende Gefühl der Freude zu beschreiben, Coppelius wieder einmal auf der Bühne zu sehen.


Tatort: Die Leipziger Moritzbastei. Tatzeit: Gegen Abend. Verdächtige: Die Herren von Coppelius auf der Bühne, die diesmal keine Vorband benötigten, sowie eine dicht gedrängte Reihe von Verrückten vor der Bühne, gemeinhin als „Fanatiker“ bekannt. Stimmung: vom ersten Moment an sehr fröhlich, überschäumend, genau wie sich das gehört, zunehmend mit Fortschreiten der Zeit. Ein gut gemischtes Publikum, das sich in bester Tanz- und Feierlaune zusammengefunden hatte. Formidabel! Der Klang: LAUT. Drumsoli sprengten einem fast die Herzkammer, aber – egal. (Der Schreiber muss ehrlich zugeben – diesmal habe ich gar nicht so genau drauf geachtet, man war die meiste Zeit mit Lebensfreude beschäftigt, deswegen kann ich dazu nicht viel sagen). Setlist: Der Tod erfolgte während der Zugabe. Als Favoriten dieses Abends können „Killers“ und „Olimpia“, bei der die Zusammenrottung der Blubberbrigade in den ersten Reihen einen seifigen Dienst erwies, genannt werden, sowie „Phantom of the Opera“. Das Publikum lärmte aber dermaßen nach, dass zwei Zugaben gewährt wurden – äußerst rühmlich und – wie jetzt am nächsten Tage zu bemerken – gut für die Nackenmuskulatur, Coppelius hilft bei Verspannungen. Sehr schön anzuhören war auch „I’d change everything“ – die restlich gespielten Stücke waren viel zum leichten Mitwippen und Mitsingen, wahrscheinlich ist es eine persönliche Neigung, eher die knalligeren Stücke zu bevorzugen, die dieses Mal eher dünn gesät waren. Das allerdings tat der Stimmung keinerlei Abbruch – die Meute war in Feierlaune!! Auch Le Comte Caspar, der eigentlich noch mit einem gebrochenen Zeh zu kämpfen hatte, hüpfte auf einem Bein – das ist wohl der Rhythmus, wo man mit muss! 



Insgesamt also: Wie gesagt, nach drei Monaten „ohne“ ein wirklich sehr mitreißendes Konzert, die Stimmung war – zumindest bei uns in den vorderen Reihen, einfach bombig, es wurde gut geblubbert, vielen Dank auch an die Leute, die sich inzwischen schon selbst blubberbrigadebuttonen, unglaublich, dankeschön! – Nach der Show waren auch einige der Herren noch zu kleinen Plaudereien bereit. Und hiermit einen schönen Gruß von Bastille, der zu verstehen gab, dass die Fanatiker sehr wichtig seien und dass alle unsere Aktionen großen Spaß und Freude mit sich bringen. Das hört man doch sehr gern! Auch neue Besucher waren von der teils auch sektspritzigen Bühnenshow durchaus angetan, wie man aus Gesprächen erfuhr. Es war schön, schon bekannte Gesichter zu sehen und auch wieder neue Gesichter, auf die Freundschaft, auf das Feiern, ein wirklich beeindruckender Abend in jeglicher Hinsicht. Gerne wieder! Ich freue mich schon sehr auf Stuttgart!


Donnerstag, 27. März 2014

Kreativwettbewerb - Die Abstimmung!

Endlich ist es so weit! 
Die eingesendeten Beiträge werden veröffentlicht und Sie entscheiden wer die Gewinner sein werden!  

Und los geht's - die Abstimmung für den Kreativ Wettbewerb beginnt JETZT und endet am Mittwoch, den 2. April 2014 um 21 Uhr. Jedes "Gefällt mir" für einen Beitrag zählt als Stimme. Sie können so viele Stimmen wie Sie wünschen an Ihre favorisierten Beiträge vergeben. Die Abstimmung findet auf https://www.facebook.com/Coppeliania statt.


BEITRÄGE

Carolin, "Leolindorf" 
Mara, "Dampfbetriebene Spinne"
Martin, "Coppelianischer Zirkus" 

Ein Dankeschön an alle kreativen Teilnehmer!!

Cello Airlines

Heute abend geht die Frühjahrskonzerttour los, in Hamburg.

Haben Sie schon das passende Beförderunsgmittel gefunden? Wenn nicht, lassen Sie sich von Cello Airlines überzeugen!


Mittwoch, 26. März 2014

Endspurt! Heute um Mitternacht ist Einsendeschluss


So könnt ihr teilnehmen: 

- Sendet eure Beiträge in geeigneter Form (1 Bild, 1 Text, Video; max. 2 Beiträge pro Person) bis einschließlich 26.03.14 an wettbewerb@coppeliania.com. Veröffentlicht sie vorher nicht!*

- Im Anschluss werden wir alle eingesendeten Beiträge in einem Album auf der Coppeliania Facebookseite posten und ihr habt einen bestimmten Zeitraum, um eure Favoriten mittels "Like" zu bestimmen. Ihr habt beliebig viele Stimmen.

- Die drei Beiträge mit den meisten Stimmen gewinnen famose, sagenhafte Preise und werden in Käseblatt und auf dem Blog geehrt und bejubelt!

- Bitte achtet darauf bei der Beitragserstellung keine Rechte an Bild und Ton zu verletzen!

*Alle Wettbewerbsgewinner dürfen ihre Wettbewerbsgewinne selbstverständlich entgegennehmen, mit Ausnahme derjenigen Teilnehmer, die ohnehin schon unbegrenzten und beruflich oder familiär bedingten unbegrenzten Zugriff auf Artikel des Krämerladens besitzen. In diesem speziellen Fall rücken die Teile der Gewinne, die eine Begünstigung im obenstehenden Sinne bedeuteen, an die nächstplatzierten Wettbewerbsgewinner weiter.

Dies sind die Preise:

1.Platz
Gutschein beim Krämerladen
Oktopelius

2. Platz
Gutschein beim Krämerladen
"Mumpitz" Wimpelkette

3. Platz
Gutschein beim Krämerladen 
"Mumpitz" Rosette

Noch keine Idee wofür Sie den Gutschein verwenden möchten?

EXTRABLATT jetzt als Vinyl!
Exklusiv auf dieser Konzertreise erhältlich! 
Sichern Sie sich jetzt das erste Coppelius Vinyl Album!





Limitierte VINYL Edition des Albums EXTRABLATT
exklusiv auf der Frühjahrskonzertreise:
27.03.2014 (Do) Knust Hamburg
28.03.2014 (Fr) Matrix Bochum
29.03.2014 (Sa) Moritzbastei Leipzig 
03.04.2014 (Do) Colos-Saal Aschaffenburg
04.04.2014 (Fr) Backstage München
05.04.2014 (Sa) Club Zentral Stuttgart 
SWR3 Musik präsentiert von SWR3)
06.04.2014 (So) Der Hirsch Nürnberg
11.04.2014 (Fr) K17- The Club Berlin
Im Vorprogramm an verschiedenen Abenden dabei:
Coppelius HILFT!


Oder schauen Sie beim coppelianischen Krämerladen vorbei:




Sonntag, 23. März 2014

Neuer Chat bei Coppeliania.com


Das Hauptquartier der Blubberbrigade hat jetzt einen eigenen Chat.


Sie wollen an der Jagt nach dem Oktopelius Piratopus teilnehmen? Sie wollen mitblubbern, unter Freunden die Coppelius Konzerte erleben, gemeinsame Fahrten organisieren und Aktionen planen?
Besuchen Sie uns auf Coppeliania.com!
Wir freuen uns auf Sie!



Freitag, 21. März 2014

Letzte Chance - nehmen Sie Teil am Kreativ Wettbewerb und gewinnen Sie coppelianische Preise

Nicht verpassen! Sendet eure Beiträge zum Kreativ - Wettbewerb bis einschließlich 26.3.2014 an wettbewerb@coppeliania.com. Veröffentlicht sie vorher nicht!

Dies sind die Preise:

1.Platz
Gutschein beim Krämerladen

2. Platz
Gutschein beim Krämerladen
"Mumpitz" Wimpelkette

3. Platz
Gutschein beim Krämerladen 
"Mumpitz" Rosette




Donnerstag, 20. März 2014

Die Coppelius Vinyl Extrablattveröffentlichungskonzertreisensetlistliederauswahl

Ratlosigkeit im Herrenhaus.
Das Auditorium erwartet für die Frühjahreskonzertreise von den Herren eine Setlist. Damit nicht genug, diese soll sich sogar von der Setlist der letzten Konzertreise unterscheiden! Lang nicht gespielte Lieder sollen es sein. Das bedeutet, die Herrschaften müssen sich auf eine Liedauswahl einigen und im Nachhinein muss auch noch jeder in der Lage sein an der kommenden Konzertreise teilzunehmen. Herkömmliche Duelle erweisen sich daher als Schwierig. Viele Vorschläge werden gemacht und wieder verworfen. 
Am Ende einigt man sich auf einige alternative Auswahlmethoden: 

#1 - Aus dem Zylinder gezogen: 
 Die Spieldose!

Lied #2 für diese Konzertreise im Kaffeesatz-lesen-Zufalls-Auswahl-Verfahren ermittelt:
Olimpia

Lied #3 auf dieser Konzertreise: 
Lang nicht gespielt und nun per Knochenwurfauswahlverfahren ausgelost!
  


Lied #4 - diesmal zum Erraten - auf dieser Konzertreise:
 
                                

Coppelius auf Frühjahrskonzertreisen in
Hamburg, Bochum, Leipzig, Aschaffenburg, München, Stuttgart, Nürnberg, Berlin 

Details zu den Konzerten:

27.03.2014 (Do) Knust Hamburg

28.03.2014 (Fr) Matrix Bochum
Im Vorprogramm: Aeronautica

29.03.2014 (Sa) Moritzbastei Leipzig 

03.04.2014 (Do) Colos-Saal Aschaffenburg

04.04.2014 (Fr) Backstage München

05.04.2014 (Sa) Club Zentral Stuttgart 
(präsentiert von SWR3)

06.04.2014 (So) Der Hirsch Nürnberg

11.04.2014 (Fr) K17- The Club Berlin
Im Vorprogramm: Waldmeister ist Retro


Mit Le Comte Caspar und Sissy Voss

Mittwoch, 19. März 2014

Lebenskarussell

Dies ist das Lebenskarussell
dreht sich munter, dreht sich schnell -
hab acht, dass du es mal anhältst,
nicht von der Plattform runterfällst.
Und ist dir mal vom Drehen schlecht,
- kotz dich aus, das ist nur recht!
Und wird es dir mal gar zu dumm,
dann dreh es einfach andersrum.
Und merke, wenn's zu schnell mal geht -
du bestimmst, wie schnell sich's dreht.


Samstag, 15. März 2014

Nicht vergessen! Kreativ - Wettbewerb mit phantastischen Preisen - Machen Sie mit!


So könnt ihr teilnehmen: 

- Sendet eure Beiträge in geeigneter Form (1 Bild, 1 Text, Video; max. 2 Beiträge pro Person) bis einschließlich 26.03.14 an wettbewerb@coppeliania.com. Veröffentlicht sie vorher nicht!*

- Im Anschluss werden wir alle eingesendeten Beiträge in einem Album auf der Coppeliania Facebookseite posten und ihr habt einen bestimmten Zeitraum, um eure Favoriten mittels "Like" zu bestimmen. Ihr habt beliebig viele Stimmen.

- Die drei Beiträge mit den meisten Stimmen gewinnen famose, sagenhafte Preise und werden in Käseblatt und auf dem Blog geehrt und bejubelt!

- Bitte achtet darauf bei der Beitragserstellung keine Rechte an Bild und Ton zu verletzen!

*Alle Wettbewerbsgewinner dürfen ihre Wettbewerbsgewinne selbstverständlich entgegennehmen, mit Ausnahme derjenigen Teilnehmer, die ohnehin schon unbegrenzten und beruflich oder familiär bedingten unbegrenzten Zugriff auf Artikel des Krämerladens besitzen. In diesem speziellen Fall rücken die Teile der Gewinne, die eine Begünstigung im obenstehenden Sinne bedeuteen, an die nächstplatzierten Wettbewerbsgewinner weiter.

Dies sind die Preise:

1.Platz
Gutschein beim Krämerladen
Oktopelius

2. Platz
Gutschein beim Krämerladen
"Mumpitz" Wimpelkette

3. Platz
Gutschein beim Krämerladen 
"Mumpitz" Rosette

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exklusiv auf der Frühjahrskonzertreise:
27.03.2014 (Do) Knust Hamburg
28.03.2014 (Fr) Matrix Bochum
29.03.2014 (Sa) Moritzbastei Leipzig 
03.04.2014 (Do) Colos-Saal Aschaffenburg
04.04.2014 (Fr) Backstage München
05.04.2014 (Sa) Club Zentral Stuttgart 
( SWR3 Musik präsentiert von SWR3)
06.04.2014 (So) Der Hirsch Nürnberg
11.04.2014 (Fr) K17- The Club Berlin
Im Vorprogramm an verschiedenen Abenden dabei:
Coppelius HILFT!


Oder schauen Sie beim coppelianischen Krämerladen vorbei:








Bastille mal anders ...

Mein Name ist Bastille. Ich weiß nicht, ob das hier jemanden interessiert. Bis jetzt tat es
das nicht. Der Arzt sagt, es wäre wichtig, dass ich das schreibe - ich traue ihm nicht.
Er ist ein Stümper, so wie alle Ärzte hierzulande. Er meint, ich solle mir Dinge von der
Seele schreiben. Dabei male ich lieber. Sie sollten alle einmal in die Schweiz gehen, da würden
sie erfahren, was richtige Sanatorien sind, das können Sie mir glauben. Hier gibt es nicht einmal
ein anständiges Schmerzmittel. Kopfschmerzen.
Warum ich hier bin? Das frage ich mich auch. Seit gestern bin ich da, hereingeschleppt von ein
paar Männern in Weiß. Die Stunden vergehen so langsam ... eigentlich müsste ich noch die Rosen
am Herrenhaus stutzen. Lindorf wird es nicht gefallen, seine Hosen ungebügelt vorzufinden
- und erst Herr Voss, wenn er seinen Kaffee nicht pünktlich bekommt ... ich darf gar nicht daran
denken. Alles nur wegen diesem einen Frauenzimmer. Ich hätte mich nicht darauf einlassen sollen.
Du bist und bleibst ein Narr, Bastille. Hättest dich in Acht nehmen müssen. Diesmal haben
sie dich erwischt.



Ihr Name war - wie hieß sie noch gleich? Ach, ich weiß es nicht mehr ... das tut auch nichts zur
Sache. Ihre Augen waren so schön. Das erste Mal sah ich sie in einem Kaffeehaus, der Saum ihres
Kleides schwebte durch mein Leben wie der erste Schmetterling an einem Frühlingstag.
Ich ging ihr nach. Diesem Kleid nach ein Hausmädchen wohl. Sie schien besser zu sein als alle
anderen. Noch nie hatte ich so schöne Augen gesehen. Grün ... mit gelben Flecken. Ich weiß es
noch wie heute. Ich sprach sie an - sie war wohl erschrocken, mich in der dunklen Gasse zu sehen,
aber ich bemühte mich um Höfl ichkeit, wie ich es immer tue. Das erleichtert einem vieles,
wissen Sie. Wenn ich sagte, was ich denke, würde das niemandem gefallen. Das weiß ich, denn
ich habe das schon versucht. Mehrmals.
So auch hier - ich schaffte es tatsächlich, mich durch Galanterie am nächsten Tag mit ihr zu
verabreden. Ein bewundernswertes Geschöpf; diese Augen hatten es mir angetan. Das müssen
Sie verstehen. Ich liebe die Augen schöner Frauen. Sie sind das Einzige, das mich am Leben hält.
Meine Arbeit ist eine einzige Schinderei. Immerfort ist etwas anderes - diese Herren können und
wollen in ihrer Dekadenz einfach keine Rücksicht nehmen, teils wünschte man, sie würden allesamt
unter eine Kutsche geraten. Aber stets muss man höflich bleiben, auch wenn es einem zum
Halse hinaushängt. Das sagt einem die Pflicht - also tut man alles Nötige. Und diese Musik - die
treibt mich noch in den Wahnsinn. Wahnsinn!



Wie dem auch sei, ich war mit ihr verabredet - zu diesem Zwecke hatte ich mir aus Le Comtes
Kleiderkammer heimlich etwas ausgeliehen, um Eindruck zu schinden. Nur die Schuhe passten
mir nicht, ein Jammer. Wahrscheinlich war das auch der Grund, warum sie diesem Herren auf
seinem anmaßend hübschen Pferd nachsah - was sollte sie auch an mir finden? Aber wenn sie
mich mit ihren schönen Augen ansah - dann war das alles vergessen.
Ich fragte sie, ob ich ein Bild von ihr malen könne - sie lehnte ab, was eine große Enttäuschung.
Aber aufzugeben lag mir fern - nach unserer Verabredung versuchte ich sie wieder zu treffen, im
Kaffeehaus, im Park, vor ihrem Haus - doch jedes Mal, wenn ich sie ansprach, wurde sie unzugänglicher,
verschlossener. Jeden Tag. Ich fragte sie, ob ein anderer im Spiel sei - und es bewahrheitete
sich, denn ich sah beide eines Tages zusammen durch die Straßen gehen, ihn, ihre Hand
haltend, wo eigentlich meine hätte sein sollen.
Können Sie sich vorstellen, was da in einem vorgeht? Zu diesem Zeitpunkt hatte ich schon drei
Bilder von ihren hübschen Augen gemalt - die meinigen weinte ich mir in der Kapelle im Garten
aus. Wie war das nur möglich? Sie könnte mir gehören, sie sollte mir gehören. Ich weiß, das sollte
sie! Sie brauchen mich deswegen nicht zu verurteilen. Ist das nicht normal, jemanden besitzen
zu wollen? ... nur ... nur dieses ... eine Mal?



Jedenfalls - ihre Augen gingen mir nicht mehr aus dem Kopf, ich konnte nicht schlafen, nicht
essen ... ich musste dem irgendwie ein Ende bereiten, das wusste ich. Was hätte ich also tun
sollen? Es war nicht auszuhalten. Ich musste diese Augen besitzen. Irgendwie. Doch wie fängt
man so etwas an? Wochenlang brütete ich. Eine Marter, eine Qual ohne Ende.
Schließlich ging ich ihr und ihrem dahergelaufenen Verehrer im Park nach, Dunkelheit umfing
mich wie ein schützender Mantel. Der Kampf war kurz, seine Kehle war schnell mit dem Rasiermesser
aufgeschlitzt - das Blut auf ihrer Bluse hatte etwas ... Anregendes. Doch fing sie an zu
schreien, das elende Weibsstück - das hätte sie nicht tun dürfen. Nein, hätte sie nicht. Das war
nicht der Plan. Und diese unerwünschten Passanten, die dann angerannt kamen und mich just in
dem Moment festhielten, als ich ihre Augen an mich nehmen wollte - hier war sie schon tot -
schleppten mich dann auf die Straße. Ihre Augen waren verloren. Verloren. Verloren. Was ein
Jammer. Diese Augen! Alles hätte ich für sie getan.
War das nicht das Wichtigste, dass ich ihre Augen verlor? Diese schönsten Augen, die ich jemals
gesehen hatte? Die aller anderen Damen habe ich aufheben können - sicher verwahrt in
nunja, wohl verbotenen Substanzen im Keller des Herrenhauses. Wenn Sie hineingehen, werden
Sie sie sehen ... alle hübsch beschriftet. Man muss Ordnung halten. Das sehen Sie doch auch so.
Sie können mich doch sicher verstehen. Jeder von uns hat doch einmal so etwas.

Oder ... nicht?
                                                                                                                                 ShvdK



Dienstag, 11. März 2014

Montag, 10. März 2014

Ticket-Blues

Jetzt geht sie los, die große Fahrt,
Kutsch‘ und Koffer sind am Start,
Geld und Handtuch sind vergessen,
viel wichtiger ist was zu Essen.

Abfahrt! - ... doch Mordio und Zetern,
wir stehn im Stau nach ein paar Metern.
Es folgt ein ziemlicher Verdruss -
heda, es muss doch gehen - es muss!

Und schließlich - wer hätt es gedacht -
wird uns doch noch Platz gemacht
und nach 10 Stunden Autobahn
kommen wir im Gasthaus an.

Bestelltes Zimmer ist arg klein,
unser Gepäck passt kaum hinein,
doch was soll‘s, auf geht‘s zum Feiern
auch wenn wir laufen wie auf Eiern.

Durch die Stadt, was eine Hast,
verloren gehen wir noch fast -
doch freudig wie noch nie zuvor
stehn wir am End vorm Eingangstor.

Da wird mir klar, oh Weh, oh Graus,
bevor‘s begann, ist alles aus -
hier werden wir noch lange warten,
sie sind daheim, die Eintrittskarten.

                                                                                                           Danke an SHvdk


Samstag, 8. März 2014

Be creative – Contest - Prize for the 1st place


This Oktopelius and a voucher of 15 euros 
that can be used at the Coppelius merch stand.



Just have a look at the coppelian Krämerladen.
There surely will be something that will make your heart beats faster.



Donnerstag, 6. März 2014

Kreativ-Wettbewerb - Preis 1. Platz

Diesen Oktopelius und einen Gutschein 
vom Coppelius Merch Stand im Wert von 15€
Oktopelius
Coppelius Gutscheinkarte

Stöbern Sie doch schon einmal ein wenig im coppelianischen Krämerladen
es ist mit Sicherheit auch etwas für Sie dabei: