1815. Herrensitz Coppelius.

Alchemisten, Akustiker und Astrologen arbeiten im Auftrag der Herren Coppelius an einem Verfahren, um die akustischen Instrumente Cello, Contrabass und Clarinetti auf unerhörte Lautstärke zu verstärken: Die galvanische Amplifikation! Die Rockgeschichte hat begonnen.

2015. Herrensitz Coppelius. Die Hertzmaschine ist fertiggestellt!

Akustisches Instrumentarium entfaltet sich zu dröhnendem Klanggewitter: Das Cello röhrt, der Bass knarzt, die Klarinetten schneiden sich durch Schlagzeug und Gesang. Gitarristen packen beschämt ihre Verstärker ein. Gaslichtromantiker, Steampunker und Liebhaber von handgemachter Musik - Coppelius sind zurück, lauter denn je!

Jubliläumskonzertfeierlichkeiten zu 200 Jahren galvanischer Amplifikation:

Die Hertzmaschine läuft an, die Herren Coppelius bereisen wieder den Kontinent.

Mit Kraft und Musizierfreude, gänzlich verzichtend auf hinter der Bühne versteckte Grammophone, -ja wirklich, komplett live, ohne Playbacks, ohne Einspieler- dafür mit dem unbändigen Willen, dem hochgeschätzten Auditorium den Vorteil akustischen Instrumentariums vorzuexerzieren. Jedes Konzert von Coppelius ist anders, jedes ist einzigartig, nie weiß man vorher, was geschehen wird. Doch sehen Sie sich vor: Wenn Gehrock und Zylinder fallen, kommt 200 Jahre aufgestaute Hysterie zutage!

Sonntag, 27. April 2014

Mumpitz @ Work - Die neue Käseblatt Ausgabe ist in Arbeit!


Natürlich wird es auch in diesem Jahr wieder Ausgaben des Olimpianischen Käseblattes geben. 
Wer es nicht erwarten kann findet hier die vergangenen Käseblätter zum Download. 
Weitere Informationen zu der neuen Ausgabe? - Demnächst hier auf dem Blog! 

Samstag, 19. April 2014

Festivaltermine 2014

Da! Da sind ja noch Festivaltermine! 


14.06.2014 (Sa) Osnabrück - Uni Fest

19.07.2014 (Sa) Freiberg (Sachsen) - Rock um zu helfen Kinderkrebshilfe

02.08.2014 (Sa) Kasteel Keukenhof/Holland - Castlefest

23.08.2014 (Sa) Hochstadt / Aisch - Schlosshof Festival

25.12.2014 (Do) Chemnitz - Dark Strom Festival





Mittwoch, 16. April 2014

Klein Chushul Cthulhu im Herrenhaus

Auf seinen Reisen mit dem Luftschiff hat Le Comte Caspar die entlegensten Gebiete erforscht, fremde Länder bereist und so manches Abenteuer erlebt. Wieder einmal war er unterwegs den Oktopelius zu erforschen, doch nachdem er scheinbar ewig die Meeresküsten erfolglos abgeflogen ist, kehrt er nun erschöpft zum Herrenhaus zurück, sich von der Reise zu erholen.
Seit mehreren Tagen ist er nun zurück, das Luftschiff ist entladen und wartet im Dock auf den nächsten Einsatz. Le Comte studiert die Karten dieser und weiterer Welten und grübelt, welches Ziel wohl als nächstes bereist werden soll. Der Oktopelius Piratopus treibt weiter sein Unwesen. Sicher, die Blubber Brigade ist einsatzbereit und erhält laufend Zuwachs, doch es ist bisher nicht gelungen weitere Erkenntnisse über die Spezies zu erlangen, geschweige denn ein lebendes Exemplar einzufangen.

Merkwürdige Dinge gehen vor im Herrenhaus. Bastille zweifelt schon langsam an seinem Verstand. Er hört ungewohnte Geräusche, wenn er sich nach ihnen umdreht sieht er manchmal noch etwas grünes um die Ecke verschwinden, aber wenn er der Sache nachgeht ist nichts zu finden. Das allein wäre ja schon beunruhigend genug, doch dass sich in letzter Zeit die Kissen auf der Chaiselongue von alleine Bewegen und die Laken im Schrank ohne Grund in Unordnung geraten verstärkt nur sein Gefühl, dass etwas nicht mit rechten Dingen zugeht.


Erst neulich ging Graf Lindorf in den Weinkeller, eine besondere Flasche Wein zu holen. Der Graf wollte eine ganz bestimmte Flasche, dem Diener zu erklären welche hätte mehr Zeit in Anspruch genommen als sie selbst holen zu gehen. Doch gerade als er die Kellertür öffnete ertönte ein aufgeregtes „Flap Flap Flap“, Staub wirbelte auf und im Nuh war der ganze Raum erfüllt von jahrhundertealtem Staub, der auf den Weinflaschen lag. Ein merkwürdiger Umriss erschien an der Decke, den der Graf nicht einzuordnen wusste. Er griff danach, doch da war er schon wieder verschwunden. Der Graf musste wegen dem Staub die Augen schließen und fluchte. Es würde ewig dauern, bis sich der Staub wieder soweit gelegt hätte, dass man die Etiketten lesen konnte. Seufzend machte er sich mit einer anderen Auswahlmethode daran, diese eine Flasche zu finden – da hilft nur Probieren.


Ein paar Tage später begegnet der etwas angeschlagen wirkende Graf Lindorf dem Comte. Dieser sieht sogar noch müder aus als er selbst, die Flasche Wein zu finden hatte mehr Proben erfordert als angenommen. Auf seine Frage hin, warum der Comte denn so müde sei ist nur ein gemurmeltes „Ich krieg das Biest“ zu verstehen. Der Graf sieht dem Comte kopfschüttelnd hinterher, wie dieser den Gang entlang schlurft und entschließt nächstes Mal doch den Diener zu schicken.

Comte Caspar dagegen ist auf dem Weg zum Herrn Professor Mosch Terpin. Vor einigen Tagen wurde er Opfer eines nächtlichen Angriffs. Aus dem Schlaf gerissen gelang es ihm mit Mühe und Not sich von diversen Tentakeln zu befreien und das Licht einzuschalten. Er sah nur noch ein grünes etwas über seinen Kopf hinweg fegen und aus dem Fenster hinaus fliegen.


Seit dem hat er nun drei Nächte in Folge kein Auge zu getan, in der Hoffnung das Biest überraschen und fangen zu können. Dieses jedoch hat sich als äußerst schlau erwiesen. Man hört es vor dem Fenster auf und ab fliegen „Flap …. Flap ….“ Aber so lange das Licht an ist kommt es nicht ins Zimmer.

Nun soll der Professor helfen. Caspar schildert sein Problem und fordert den Professor auf eine Fangapparatur zu bauen, mit deren Hilfe das Flattertier eingefangen werden soll.
Eile ist geboten, der Comte ist übermüdet und entschlossen den Kuschelangriffen ein Ende zu bereiten. Ein Glück, dass der letzte Pfeil der Armbrust bereits verschossen ist, sonst wäre erneut das ganze Haus in Aufruhr geraten. Noch am selben Abend übergibt der Professor dem Comte eine merkwürdig aussehende Greifapparatur mit eingebautem Flutlicht, mit dessen Hilfe es gelingen soll das Wesen zu fangen.  Grimmig begibt sich Le Comte in sein Zimmer und wartet auf die Dunkelheit und das Erscheinen des Kuschelmonsters.

Als Bastille am nächsten Morgen das Zimmer betritt um den Comte zu wecken, da er auch auf mehrmaliges Klopfen hin nicht reagiert hat, erwartet ihn ein merkwürdiger Anblick. Monsieur le Comte liegt angezogen im Bett, sein Arm hängt an der Seite herunter und hält ein merkwürdiges Gerät, an dem eine Art Greifarm befestigt ist. Neben ihm im Bett sitzt eine Kreatur, wie man sie in diesem Herrenhaus noch nie gesehen hat. 



Diese schnurrt glücklich und flattert zur Begrüßung leise mit den Flügeln.

Ein Telefonat und ein paar Stunden in der Bibliothek später ist klar: Es handelt sich um einen sog. Chushul Cthulhu, eine sehr alte Spezies. Eigentlich ein ganz nettes Tierchen, doch es gibt ein paar Regeln, die man beim Umgang mit ihm beachten sollte.
Glücklicherweise hat Le Comte gute Kontakte und kann die seltenen Schriften, die den Umgang mit dem kleinen beschreiben, besorgen.



Denn eines ist klar: Die Fangapparatur wird seit der Nacht der ersten Begegnung nicht mehr benötigt. Der kleine Chushul Cthulhu ist ganz vernarrt in Comte Caspar und weicht ihm nicht mehr von der Seite. Caspar dagegen muss nun wohl oder übel Regeln auswendig lernen und hat Bastille beauftragt im Haus Schilder anzubringen.




Story von C. Regenschein, Bilder von Sheris

Montag, 14. April 2014

Konzertbericht, Stuttgart 5.4.2014 Club Zentral

Logbuch der LS Belleblas, 5.4.2014

Eintrag des Ersten Offiziers der Blubber Brigade Sheris von der Kauernburg

Nach einem mehrtägigen Aufenthalt und Spätzle-Wettessen im Trockendock Ditzingen ging die Crew der LS Belleblas aufgrund eines dringenden Aufrufs von Kapitän Le Comte Caspar, der sich zu diesem Zeitpunkt nicht an Bord, sondern auf einer konzertanten Manöverreise mit der Kappelle Coppelius befand, am Lufthafen Stuttgart an Land. Zunächst mussten örtliche Verkehrsmittel in Anspruch genommen werden, um den verabredeten Treffpunkt zu erreichen, was ungewohnt für die Luftschiffbesatzung war, aber die Moral war gut, die Einsatzfreude an gelegentlichen Seifenblasenflügen bereits abzulesen.

Blubber Brigade

Nach einem kurzen Fußmarsch kam die Crew schließlich am verabredeten Treffpunkt, einer Spelunke namens Club Zentral, an, froh darüber, endlich der mitgeführten Waldmeisterplörre frönen bzw. die Blubberpistolen inspizieren zu können. Frische Seifenflüssigkeit wurde zur Freude aller vom neuen Rekrut Michel literweise herbeigebracht und der ebenso herbeigeschmuggelte Kartoffelsalat noch einmal inspiziert und vom Schiffskoch abgeschmeckt. Eine kurze Inspektion der Besatzungsmitglieder auf gut sitzende Schärpen und geölte Pistolen wurde durchgeführt; Ergebnis: die Mannschaft samt Blubberwerkzeug war hochmotiviert.

Coppelius Hilft


Schließlich öffneten sich die Tore der Lokation; die Crew enterte sofort erfolgreich den Vorraum sowie die Ausschanktheke und verteilte sich strategisch im angeschlossenen, noch dunklen Konzertraum, um eine möglichst hohe Blubbereffizienz zu erreichen. Coppeliuswütige Landratten füllten den leeren Raum zusehends; man traf erneut auf weitere Blubberfreiwillige, die sogar schon eigene Pistolen und Munition am Mann trugen, äußerst vorbildlich, wie der Erste Offizier hier bemerken muss. Voller Jubel wurde auch schließlich die schon genannte Kapelle Coppelius begrüßt, die den Abend mit Musik und Mumpitz füllen sollte.

Steffis Fotowelten - Coppelius

Wie verabredet erschien auch Kapitän Le Comte Caspar auf dem Plan, zwar mit verbeultem Hut und gebrochener Zehe, aber ansonsten unversehrt und seifenblasenwild. Auf sein geheimes Zeichen hin enthüllte Zeugmeisterin Ayra Leona die bisherige Außenbord-Geheimwaffe der Blubberbrigade, die neuartige Seifenblasenkanone „Long Bob“ mit zehnfacher Automatik-Blubberfunktion, die den Saal in nullkommanichts in ein buntes Meer aus Seifenblasen verwandelte. Die Flankenabteilungen der Brigade sicherten die Verseifung der seitlichen Saalteile, so dass eine vollständige Beblubberung erreicht wurde. Der Kartoffelsalat wurde erfolgreich unter den Landratten verteilt; die Reste wurden von Kapellenmitglied Sissy Voss noch teilweise während des Konzertes begierig verzehrt.

Blubber Brigade

Nach dem Abschluss des Konzertes der Kapelle Coppelius wurden die neuen Blubberbegeisterten sogleich, wie üblich, nach einem seifigen Initiationsritus an der eroberten Ausschanktheke betrunken gemacht, dazu genötigt, ein Formular G38 zu auszufüllen und somit erfolgreich in die Crew aufgenommen. Man erwartet ein baldiges, freudiges Wiedersehen. Es folgte ebenso eine Übergabe einer Blubberschärpe an Kapitän Le Comte Caspar, der insgeheim verlauten ließ, dass ein verschlagener Kapitän namens Konfetti-Maxe plane, auf Konzerten ebenfalls papierfetzigen Glitter-Mumpitz zu treiben; wie diese Sache sich entwickle, bleibe aber abzuwarten.

Max Coppella - Coppelius

Der Abschied fiel Kapitän und Besatzung schwer; aber schließlich war Munition und Kartoffelsalat aufgebraucht und man sah sich dazu genötigt, zur LS Belleblas zurückzukehren. Kapitän Le Comte Caspar musste seine coppelianische Manöverreise fortführen und verabschiedete sich unter vielem Winken und platzenden Seifenblasen.

Die Crew befindet sich inzwischen wieder auf dem Luftschiff, um sich zu erholen und sich neuen Blubbermumpitz auszudenken. Wir erwarten mit Freude die nächste, bereits angekündigte Mission: Die Beblubberung des Schlosshofs in Neustadt an der Aisch im August diesen Jahres.


Gez. Erster Offizier
Sheris von der Kauernburg



Danke an Steffis-Fotowelten und Colophonius Regenschein für die Fotos.

Sonntag, 13. April 2014

Extrablatt auf Vinyl! Jetzt im Krämerladen!

Extrablatt auf Vinyl! Jetzt im Krämerladen!

Wer es nicht zu den Clubkonzerten geschafft hat, hat jetzt noch die Chance eine der Limitierten Extrablatt Vinyls zu ergattern.  Folgen Sie dem Link, besuchen Sie Kunigunde van Heller und Frl. von Talermark im coppelianischem Krämerladen: 



Mittwoch, 9. April 2014

Extrablatt Tour 2014 COPPELIUS So, 06.04.2014 Hirsch Nürnberg

Am vergangenen Sonntag besuchte ich ein Konzert, auf welches ich mich schon lange gefreut habe. Coppelius gaben sich die Ehre und Aeronautica spielte als Vorband.
Pünktlich zum Einlass begab ich mich also nach Nürnberg zum „Hirsch“, wo ich auch gleich von der coppelianischen Dienerschaft empfangen wurde. Die Dienerschaft hat es sich zur Aufgabe gemacht auf den Coppelius Konzerten für Ordnung zu sorgen, wann immer ihre Herrschaften ihnen einen Tag frei genehmigen.
Zur Einstimmung rockte Aeronautica den Saal. Die „Erste deutsche Steampunk Gothic-Metal Band“ heizte dem Publikum ordentlich ein und bereitete die Bühne für Coppelius.


Zum Auftritt von Coppelius kann ich nur sagen: „WELCH RASENDE MUSIK! DA CAPO!“

Herr Sissy Voss überraschte gleich zu Beginn des Konzertes mit einer sehr stürmischen Spielweise und rockte die Bühne wie schon lange nicht mehr. Statt wie üblich auf seinem angestammten Platz zu sitzen fand man ihn an diesem Abend überall mit seinem Bass, Hemdknöpfe flogen umher und es dauerte nicht lange, da tobte der ganze Saal.

Le Comte Caspar präsentierte sich mit neuer Blubberbrigadenschärpe und auch dieses Mal wurde wieder mit Hilfe des "Geheimen Geheimzeichens" zum Mitblubbern aufgerufen. 


Ein herrliches zweites Tourwochenende geht zu Ende und ich kann nur sagen ich bin froh dabei gewesen zu sein!

Die letzte Chance auf ein Clubkonzert in diesem Jahr gibt es am 11.4. in Berlin.


Danach werden sich die Herrschaften zurückziehen, um an einem neuen Album zu arbeiten. Wir wünschen einen gelungenen Tourabschluss und freuen uns die Herrschaften bei den kommenden Festivals wieder live erleben zu dürfen. 

Konzertfotos von mir von dem Konzert in Nürnberg finden Sie hier

Denken Sie immer daran: Coppelius Hilft! Besuchen sie die Konzerte, es lohnt sich! 



Donnerstag, 3. April 2014

Honouring the winner! The 'Be creative contest' has ended.

We have asked you to give your creativity free rein and to send us your ideas under the motto: ‘Tierisch Coppelianisch’ (Beastly coppelianic). Drawings, music, photos, stories, you’ve expressed your ideas in a lot of ways and now I’m finally able to present you the three winning places.
At our Facebook page ‘Coppeliania’ you can find all the contributions, that were send to us. You were able to choose your favourites by clicking ‘like’. And now here they are, the three most liked contributions to the ‘Be creative contest’:

The first place goes to: contribution number 11: Lina, “The Kraken Wakes

 

wins this Oktopelius


and a voucher of 15 euros that can be used at the Krämerladen


The second place goes to: contribution number 1: Britta, “Coppelianische Tiere


wins this ‘Mumpitz’ flag chain


and a voucher of 10 euros that can be used at the Krämerladen 


The third place goes to: contribution number 14: Mara, “Dampfbetriebene Spinne


wins this ‘Mumpitz’ rosette


and a voucher of 5 euros that can be used at the Krämerladen

And here is the summary of all contributions:

Lina, "The Kraken Wakes"  75 Likes

Britta, "Coppelianische Tiere"   65 Likes

Mara, "Dampfbetriebene Spinne" 46 Likes

Romy, "Comte Lapin Blanc"   36 Likes

Carolin, "Leolindorf"   27 Likes

Clara, "DaKrak-O"   22 Likes

Gaby, "10kleine Lemminge"   19 Likes

Comte Caspar, "Das dampfbetriebene Spinnchen (2014)"  17 Likes

Anne, "Pop Up Bühne" 11 Likes
Sarah, "Coppelius hilft"-Handpuppen"  11 Likes

Carolin, "Karneval der Tiere"   9 Likes
Martin, "Coppelianischer Zirkus" 9 Likes

Beate, "Coppelianischer Ball"  8 Likes

Melina, "Coppelian Cat Cellist"   6 Likes

Karen, "Winterlicher Waldspaziergang"   5 Likes



Thanks to all the participators for the marvellous contributions!

Mittwoch, 2. April 2014

Siegerehrung! Der Kreativ Wettbewerb ist zu Ende

Wir haben dazu aufgerufen der Kreativität freien Lauf zu lassen und uns unter dem Motto "Tierisch Coppelianisch" eure Ideen zu schicken. Bilder, Töne, Fotos, Geschichten, auf vielen Wegen habt ihr euren Ideen Ausdruck verliehen und nun darf ich sie präsentieren, die ersten drei Plätze wurden soeben bestimmt.
Auf unserer Facebook Seite "Coppeliania" findet ihr alle eingesandten Beiträge. Per Like konntet ihr euren Favoriten bestimmen. Und hier sind sie nun, die drei beliebtesten Beiträge des Kreativwettbewerbs:

Auf Platz Nummer 1: Beitrag Nr. 11: Lina, "The Kraken Wakes"


gewinnt diesen Oktopelius: 

und einen Gutschein beim Krämerladen im Wert von 15€


Platz Nummer 2: Beitrag Nr. 1: Britta, "Coppelianische Tiere"

gewinnt diese "Mumpitz" Wimpelkette

und einen Gutschein beim Krämerladen im Wert von 10€

Platz Nummer 3: Beitrag Nr. 14: Mara, "Dampfbetriebene Spinne"

gewinnt diese "Mumpitz" Rosette: 

und einen Gutschein beim Krämerladen im Wert von 5€



und hier die Gesamtauflistung:

Lina, "The Kraken Wakes"  75 Likes

Britta, "Coppelianische Tiere"   65 Likes

Mara, "Dampfbetriebene Spinne" 46 Likes

Romy, "Comte Lapin Blanc"   36 Likes

Carolin, "Leolindorf"   27 Likes

Clara, "Da Krak-O"   22 Likes

Gaby, "10 kleine Lemminge  19 Likes


Anne, "Pop Up Bühne" 11 Likes

Carolin, "Karneval der Tiere"   9 Likes
Martin, "Coppelianischer Zirkus" 9 Likes

Beate, "Coppelianischer Ball"  8 Likes

Melina, "Coppelian Cat Cellist"   6 Likes

Karen, "Winterlicher Waldspaziergang"   5 Likes


Danke an alle Teilnehmer für die wunderbaren Beiträge!









Dienstag, 1. April 2014

On the hunt for the Oktopelius Piratopus

A message from C. Regenschein
It happened that le Comte Caspar accompanied me on one of my Oktopelius Piratopus expeditions. Based on the information that the sea monster had been seen in the Baltic Sea before, it was quickly decided what our destination would be. Not really fond of the idea to have a long carriage trip, le Comte agreed without wasting any words, that we should use an alternative and very seldom way of transport. This gave me the unique possibility to travel by Morris column. Sadly enough I am not allowed to report anything about this experience. Therefore we just go further with the experiences at the Baltic Sea.
So we were walking along the beach, searching intently for traces in the sand and paying attention to unusual movements of the waves, when we suddenly came across this little specimen of the species:


We almost couldn’t realise how lucky we were, to be able to study a specimen of such a harmless size and Monsieur le Comte also immediately started with the first attempt. He wanted to know how these animals would react on the sound of a clarinet. The first tones were not even fully played and the little one already starts to wave wildly with its arms and starts to move around on its platform. Fascinated by the reaction of the Oktopelius Piratopus, we only noticed at the last moment that the play of the Comte apparently drew the attention of ‘Big Daddy’ upon us.


We agreed that a tactical retreat would be the best thing we could do in this case and did a joint runner. Just when a tentacle from behind came flowing directly towards me, le Comte pushed me bravely aside. By doing this he stumbled over a rock and landed next to me in the sand. The fall protected him from being caught by the tentacle, who was only rushing by centimetres above our heads. We got up and took to our heels. The Oktopelius obviously didn’t like to move across land, he very quickly gave up the chase. After his brave forward dive Le Comte Caspar ended up with a broken toe and a dented Blubberbrigade captain’s hat.
We are now analysing the collected experiences and testing them on their applicability for other missions.
By the way the next exercise of the Blubber Brigade soon takes place in Stuttgart:

05.04.2014 (Sa) Club Zentral Stuttgart



With coppelian regards

C. Regenschein



Auf der Jagd nach dem Oktopelius Piratopus

Ein Bericht von C. Regenschein:
Es trug sich zu, dass mich le Comte Caspar auf einer meiner Forschungsreisen nach dem Oktopelius Piratopus begleitete. Nachdem das Meeresungeheuer bereits früher in der Ostsee gesichtet wurde, stand unser Reiseziel schnell fest. Von der Aussicht auf eine lange Kutschfahrt wenig begeistert, bestimmte le Comte kurzerhand, dass wir ein alternatives und sehr seltenes Fortbewegungsmittel nutzen würden, was mir die einmalige Gelegenheit verschaffte per Litfaßsäule zu reisen. Leider darf ich über dieses Erlebnis nicht berichten, wir kommen also gleich zu den Erlebnissen an der Ostsee.
Wir gingen also am Strand entlang, die Umgebung aufmerksam nach Spuren im Sand absuchend und auf ungewöhnliche Wellenbewegungen achtend, als wir ganz unvermittelt auf dieses kleine Exemplar der Spezies stießen:


Wir konnten unser Glück, ein solches Exemplar in einer ungefährlichen Größe studieren zu können, kaum fassen und Monsieur le Comte startete auch gleich mit dem ersten Versuch, er wollte wissen wie die Tiere auf Klarinettentöne reagieren. Kaum erklingen die ersten Töne, da beginnt der kleine auch schon wild mit den Armen zu rudern und auf seinem Podest hin und her zu wandern. Fasziniert von der Reaktion des Oktopelius Piratopus bemerkten wir erst im letzten Moment, dass das Spiel des Comte anscheinend "Big Daddy" auf uns Aufmerksam gemacht hat.


Wir waren uns einig dass ein taktischer Rückzug hier überaus angebracht ist und suchten gemeinsam das Weite. Als ein Tentakel von hinten direkt auf mich zugeschossen kam, stieß mich le Comte mutig zur Seite. Dabei stolperte er über einen Stein und landete neben mir im Sand. Der Sturz bewahrte Ihn davor, vom Tentakel erwischt zu werden, der nur cm über unseren Köpfen vorbei rauschte. Wir rappelten uns auf und nahmen die Beine in die Hand. Der Oktopelius scheint sich nicht gern an Land zu bewegen, denn er gab die Verfolgung bald auf. Le Comte Caspar kam nach seinem mutigen Hechtsprung mit einem gebrochenen Zeh und einem verbeulten Blubberbrigadenkapitänshut davon. 

Wir sind dabei die gesammelten Erfahrungen zu analysieren und auf Verwertbarkeit für weitere Missionen zu prüfen. 
Die nächste Übung der Blubber Brigade findet übrigens demnächst in Stuttgart statt: 


05.04.2014 (Sa) Club Zentral Stuttgart

https://www.facebook.com/events/554851311297897/



Mit coppelianischen Grüßen,

C. Regenschein