1815. Herrensitz Coppelius.

Alchemisten, Akustiker und Astrologen arbeiten im Auftrag der Herren Coppelius an einem Verfahren, um die akustischen Instrumente Cello, Contrabass und Clarinetti auf unerhörte Lautstärke zu verstärken: Die galvanische Amplifikation! Die Rockgeschichte hat begonnen.

2015. Herrensitz Coppelius. Die Hertzmaschine ist fertiggestellt!

Akustisches Instrumentarium entfaltet sich zu dröhnendem Klanggewitter: Das Cello röhrt, der Bass knarzt, die Klarinetten schneiden sich durch Schlagzeug und Gesang. Gitarristen packen beschämt ihre Verstärker ein. Gaslichtromantiker, Steampunker und Liebhaber von handgemachter Musik - Coppelius sind zurück, lauter denn je!

Jubliläumskonzertfeierlichkeiten zu 200 Jahren galvanischer Amplifikation:

Die Hertzmaschine läuft an, die Herren Coppelius bereisen wieder den Kontinent.

Mit Kraft und Musizierfreude, gänzlich verzichtend auf hinter der Bühne versteckte Grammophone, -ja wirklich, komplett live, ohne Playbacks, ohne Einspieler- dafür mit dem unbändigen Willen, dem hochgeschätzten Auditorium den Vorteil akustischen Instrumentariums vorzuexerzieren. Jedes Konzert von Coppelius ist anders, jedes ist einzigartig, nie weiß man vorher, was geschehen wird. Doch sehen Sie sich vor: Wenn Gehrock und Zylinder fallen, kommt 200 Jahre aufgestaute Hysterie zutage!

Samstag, 24. Mai 2014

Konfetti - Kompanie

Ruhelos geht Max Coppella in seinem Labor auf und ab. Konfettikanonengruppe!! So weit war es nun schon gekommen, unfassbar!

Hätte er gewusst welche Auswirkungen seine letzte Forderung nach einem Duell nach sich ziehen würde, er hätte die Zähne zusammen gebissen und sich diesen albernen Auftritt erspart.

Seit der Geschichte mit der Armbrust vor ca. 50 Jahren ist es ohnehin schon schwer genug Le Comte Caspar zum Duell zu fordern. Waffen... da lässt er nun lieber die Finger davon. Zum Glück war der Ehemann damals ein miserabler Schütze. Statt „Mitten ins Herz“ hat er „mitten in den nahe stehenden Baum“ geschossen – nach dem dritten missglückten Versuch hatten die Kontrahenten ihren Kummer gemeinsam in Absinth ertränkt.

In den guten alten Zeiten hatte man noch heimlich das Schwarzpulver durch Mohn ersetzen können. Man warf sich vor lauter Wut über die funktionsunfähigen Waffen selbige gegenseitig an den Kopf und wenn man ein paar Stunden später wieder erwachte ließ man sich gemeinsam vom Butler Eis gegen die Kopfschmerzen bringen.
Die Welt war in Ordnung. Doch die Tage, in denen es um Ehre und Anstand ging wenn man sich duellierte, scheinen nun endgültig vorbei zu sein, mit Blubber- und Konfettipistolen ist es einfach nicht dasselbe.

Konfetti vs. Seifenblasen, na das gibt ein schönes Gematsche. Am Ende muss Herr Voss noch die „Sandmänner“ ins Leben rufen, um nach der Schlacht das Gelände wieder begehbar zu machen. Kopfschüttelnd schaut Max Coppella aus dem Fenster. Wenn schon Konfetti, dann aber mit Stil!

Mehrere Stunden lang hört man die merkwürdigsten Geräusche aus Herrn Coppellas Labor. Es zischt und dampft und blitzt und es riecht nach Chemikalien. Dann sind sie endlich fertig: Die Druckvorlagen für das Riesenkonfetti von Max Coppella!


Und hier gibt es das Riesen - Konfetti zum Download! Mit Seite 2 kann man noch die Rückseite der Konfettis bedrucken. 



Schwarz

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