1815. Herrensitz Coppelius.

Alchemisten, Akustiker und Astrologen arbeiten im Auftrag der Herren Coppelius an einem Verfahren, um die akustischen Instrumente Cello, Contrabass und Clarinetti auf unerhörte Lautstärke zu verstärken: Die galvanische Amplifikation! Die Rockgeschichte hat begonnen.

2015. Herrensitz Coppelius. Die Hertzmaschine ist fertiggestellt!

Akustisches Instrumentarium entfaltet sich zu dröhnendem Klanggewitter: Das Cello röhrt, der Bass knarzt, die Klarinetten schneiden sich durch Schlagzeug und Gesang. Gitarristen packen beschämt ihre Verstärker ein. Gaslichtromantiker, Steampunker und Liebhaber von handgemachter Musik - Coppelius sind zurück, lauter denn je!

Jubliläumskonzertfeierlichkeiten zu 200 Jahren galvanischer Amplifikation:

Die Hertzmaschine läuft an, die Herren Coppelius bereisen wieder den Kontinent.

Mit Kraft und Musizierfreude, gänzlich verzichtend auf hinter der Bühne versteckte Grammophone, -ja wirklich, komplett live, ohne Playbacks, ohne Einspieler- dafür mit dem unbändigen Willen, dem hochgeschätzten Auditorium den Vorteil akustischen Instrumentariums vorzuexerzieren. Jedes Konzert von Coppelius ist anders, jedes ist einzigartig, nie weiß man vorher, was geschehen wird. Doch sehen Sie sich vor: Wenn Gehrock und Zylinder fallen, kommt 200 Jahre aufgestaute Hysterie zutage!

Dienstag, 3. Juni 2014

Sommer - Festival - Konzert - Reisevorbereitungen

11 Tage vor dem Festival:
Die Vorbereitungen auf dem Herrensitz Coppelius laufen auf Hochtouren. Bastille holt die Litfaßsäule aus dem Schuppen, reinigt sie gründlich und bereitet alles für ihren nächsten Einsatz vor.


10 Tage vor dem Festival:
Nobusamas 911er Porsche müssen alle vollgetankt, gereinigt und beladen werden. Das Beladen der mit doch eher wenig Stauraum ausgestatteten Wagen ist immer wieder aufs Neue eine Herausforderung. Wie viele Porsche besitzt Nobusama? 10? Man munkelt er selbst fahre ein Cabriolet...


9 Tage vor dem Festival
Sissy Voss kämpft noch immer mit sich selbst ob der Frage: „Lasse ich Kekse oder Karotten als Reiseproviant einpacken?“ Man munkelt es gäbe sogar ein Rezept für Karottenkuchen…. ob das ein guter Kompromiss wäre?


8 Tage vor dem Festival:
Herr Coppella arbeitet daran die Reisegeschwindigkeit der Litfaßsäule zu erhöhen. Was nur wenige wissen: Herr Coppella war Maßgeblich an der Entwicklung der Litfaßsäule beteiligt, ja er ist sogar für dessen Erfindung verantwortlich. Er war es Leid auf Reisen immer auf engsten Raum mit seinen Kollegen eingesperrt zu sein. Stundenlang in engen Gefährten ausharren ohne die Möglichkeit bei Disputen, die gerade in solchen Situationen häufig auftreten, einfach den Raum verlassen zu können. Natürlich hat er es sich nicht nehmen lassen regelmäßig aus der Kutsche auszusteigen um seinem Ärger Ausdruck zu verleihen, aber die zusätzliche Reisezeit war ihm dann doch zu lästig. Aus diesem Grund entwickelte er den Treibstoff mit dessen Hilfe die Litfaßsäule große Entfernungen in kürzester Zeit zurücklegen kann. Die Freude über diesen enormen Fortschritt war leider nicht von Dauer. Kaum haben sich die Herrschaften an die verkürzte Reisezeit gewöhnt, verlangen sie noch kürzere Reisezeiten, mehr Komfort im Inneren der Säule und am liebsten hätte jeder sein eigenes Reisemittel.


7 Tage vor dem Festival: Zu allem Unglück hat Nobusama von einem DeLorean gehört, der sogar durch die Zeit reisen konnte. Seit dem ist er der Auffassung, dass es dann ja wohl kein Problem sein sollte seine Porsche 911er mit dem Litfaßsäulen Treibstoff zu betanken. Bastille muss sein ganzes Können aufwenden die Tankdeckel der Porsche so zu versiegeln, dass Nobusama sie nicht heimlich selbst betanken kann – die Autos würden explodieren.


6 Tage vor dem Festival:
Die enorm verkürzte Reisezeit hat noch einen weiteren negativen Effekt, der Bastille schier zur Verzweiflung treibt: Da der Ortswechsel nur wenige Minuten dauert, erscheinen die Herrschaften nun Grundsätzlich zu spät zum Reisetermin. Ein paar Minuten mehr oder weniger? Wen kümmert das schon? 



5 Tage vor dem Festival: 
Graf Lindorf hat beim örtlichen Schmied einen Spezialauftrag einreichen lassen. Er möchte einen Cellobogenaufsatz, eine art Spieß, mit dessen Hilfe er sich jeder Zeit duellieren kann. Zudem möchte er den Spieß einsetzen um sich während der Festivals gegen übermäßig viele Blubberblasen verteidigen zu können. Der Spieß erhöht die Reichweite des Cellobogens um die Blubberblasen platzen zu lassen und sorgt damit dafür, das die Seife keine Kränze auf den hochlganzpolierten Schuhen hinterlässt.


4 Tage vor dem Festival:
Comte Caspar wird nun doch langsam etwas nervös. Konfettikompanie? Dieses fürchterliche Geknalle der Konfettikanonen, ihn plagen Alpträume von Papierschnipseln, die seine Klarinette verstopfen... Konfettikanonenangriffabwehrmechanismen! Das ist es! Aber wie? Was hilft gegen Papier? Feuer! Flammenwerfer! PROFFESSOOOR!!! Ein neuer Auftrag für Sie!


Und die Fans?

Tage vor dem Festival: "So langsam sollte ich ans Koffer packen denken"

Tage vor dem Festival: "Das Ticket darf ich auf keinen Fall vergessen!"  

Tag vor dem Festival: "Wo muss ich überhaupt hin??" 

........ Festival!!!! 







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