1815. Herrensitz Coppelius.

Alchemisten, Akustiker und Astrologen arbeiten im Auftrag der Herren Coppelius an einem Verfahren, um die akustischen Instrumente Cello, Contrabass und Clarinetti auf unerhörte Lautstärke zu verstärken: Die galvanische Amplifikation! Die Rockgeschichte hat begonnen.

2015. Herrensitz Coppelius. Die Hertzmaschine ist fertiggestellt!

Akustisches Instrumentarium entfaltet sich zu dröhnendem Klanggewitter: Das Cello röhrt, der Bass knarzt, die Klarinetten schneiden sich durch Schlagzeug und Gesang. Gitarristen packen beschämt ihre Verstärker ein. Gaslichtromantiker, Steampunker und Liebhaber von handgemachter Musik - Coppelius sind zurück, lauter denn je!

Jubliläumskonzertfeierlichkeiten zu 200 Jahren galvanischer Amplifikation:

Die Hertzmaschine läuft an, die Herren Coppelius bereisen wieder den Kontinent.

Mit Kraft und Musizierfreude, gänzlich verzichtend auf hinter der Bühne versteckte Grammophone, -ja wirklich, komplett live, ohne Playbacks, ohne Einspieler- dafür mit dem unbändigen Willen, dem hochgeschätzten Auditorium den Vorteil akustischen Instrumentariums vorzuexerzieren. Jedes Konzert von Coppelius ist anders, jedes ist einzigartig, nie weiß man vorher, was geschehen wird. Doch sehen Sie sich vor: Wenn Gehrock und Zylinder fallen, kommt 200 Jahre aufgestaute Hysterie zutage!

Samstag, 8. Juni 2013

Festivalbericht Hexentanz 2013: Freitag

Nach 3h Fahrt bei K von Koriolis glücklichst eingelaufen und gleich mit Latenight-Spaghetti bewirtet worden, das war gut! Quatschen bis in die Nacht - am nächsten Tag sollte es gleich zu früh losgehen.

Freitag - Tag 1.
Auf der Fahrt wurde das Wetter immer schlechter, die Laune aber immer besser - eine neue Wortkreation schuf Begeisterung. Der Vogelfrey-Hit „Feenfleisch“ bekam einen neuen Namen: „Elfensuppe“ machte die Runde, es wurde beschlossen, hierzu einmal eine Fahne zu nähen. *räusper - wie dem auch sei, man kam wie abgesprochen zusammen in der wahrlich äußerst dekadenten Ferienwohnung an - inklusive Kristallleuchter und anscheinend Bastilles höchsteigenem Kleiderschrank, so wie der aussah.


Anschließend Fahrt zum Festivalgelände.          

Zustand Festivalgelände: 
Vorstufe zur Matschhölle inkl. Regen und Kälte, aber das tat der Stimmung keinen Abbruch. Ansonsten sehr hübsch, viele Verkaufsstände, gute Aussichten auf die Bühne. Fressbuden ohne Ende. Aber keine ausreichende Versorgung mit Getränken, sprich Sekt und Wein. Überaus empörend!

Bands:
Soon: haben wir verpasst.
Lord of the Lost: wir kamen gerade noch zum letzten Lied, lustigerweise „Dry the rain“ :)
Van Canto: Der Brüller! Suuuuper! Kann ich echt nur empfehlen, Jamdiddl-jamdiddl-jamdiddl-jam!! Hatten viele tolle Songs, darunter meine Lieblinge „Fear of the dark“ und „Primo Victoria“. Klasse!
The 69 Eyes: joaaah ... hier waren wir auf dem Gelände unterwegs.
Apo Reiter: yeeeeah! Wie immer coole Songs, gerade recht zum Einstimmen. Peinlich für die Technik: der tonale Totalausfall über zwei Songs. Ansonsten: sehr gut, passt scho, das fast höchste fränkische Lob.
Sonata Arctica: auch hier waren wir wieder unterwegs.
Anschließende Rückkehr in die Wohnung, Quatschen, Quatschen, Schlafen.

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