1815. Herrensitz Coppelius.

Alchemisten, Akustiker und Astrologen arbeiten im Auftrag der Herren Coppelius an einem Verfahren, um die akustischen Instrumente Cello, Contrabass und Clarinetti auf unerhörte Lautstärke zu verstärken: Die galvanische Amplifikation! Die Rockgeschichte hat begonnen.

2015. Herrensitz Coppelius. Die Hertzmaschine ist fertiggestellt!

Akustisches Instrumentarium entfaltet sich zu dröhnendem Klanggewitter: Das Cello röhrt, der Bass knarzt, die Klarinetten schneiden sich durch Schlagzeug und Gesang. Gitarristen packen beschämt ihre Verstärker ein. Gaslichtromantiker, Steampunker und Liebhaber von handgemachter Musik - Coppelius sind zurück, lauter denn je!

Jubliläumskonzertfeierlichkeiten zu 200 Jahren galvanischer Amplifikation:

Die Hertzmaschine läuft an, die Herren Coppelius bereisen wieder den Kontinent.

Mit Kraft und Musizierfreude, gänzlich verzichtend auf hinter der Bühne versteckte Grammophone, -ja wirklich, komplett live, ohne Playbacks, ohne Einspieler- dafür mit dem unbändigen Willen, dem hochgeschätzten Auditorium den Vorteil akustischen Instrumentariums vorzuexerzieren. Jedes Konzert von Coppelius ist anders, jedes ist einzigartig, nie weiß man vorher, was geschehen wird. Doch sehen Sie sich vor: Wenn Gehrock und Zylinder fallen, kommt 200 Jahre aufgestaute Hysterie zutage!

Samstag, 13. Dezember 2014

Coppelianischer Fan-vents Kalender: 13. Türchen

Vorfreude





Sie sind neugierig was das kommende Jahr bringen mag? Wir auch! Einer unserer "Guten Vorsätze" fürs neue Jahr lautet: 



Lesen Sie hierzu auf http://www.selket.de/aegyptomanie/mumien-manie/:

"Partyspaß mit Mumien

Das Auswickeln von Mumien war im 19. Jahrhundert der Partyspaß schlechthin. So lud im April 1883 der Hohenzollern-Prinz Friedrich-Karl in seinem Jagdschloss zum Diner ein – mit anschließendem Mumien-Auswickeln. Nachdem die feine Gesellschaft also prächtig gespeist hatte, kam der Höhepunkt des Abends: Die Gäste versammelten sich vor dem Billardtisch, auf dem die Mumie in ihren braunen Leinen lag. Mit Spannung verfolgten die Gäste, wie Stück für Stück die Mumie ausgewickelt wurde, bis das Antlitz einer jungen Frau zum Vorschein kam. Trotzdem war die Enttäuschung riesengroß, denn es fanden sich weder Amulette noch Papyrusrollen zwischen den Mumienbinden. Die Kartonagehülle wurde dem ägyptischen Museum Berlin übergeben. Was aus der Mumie selbst wurde, ist ungewiss. Man munkelt, sie wurde als Brennholz in den Kamin geworfen."

Wann was wie wo wer.... wir halten Sie auf dem Laufenden ;) 




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