1815. Herrensitz Coppelius.

Alchemisten, Akustiker und Astrologen arbeiten im Auftrag der Herren Coppelius an einem Verfahren, um die akustischen Instrumente Cello, Contrabass und Clarinetti auf unerhörte Lautstärke zu verstärken: Die galvanische Amplifikation! Die Rockgeschichte hat begonnen.

2015. Herrensitz Coppelius. Die Hertzmaschine ist fertiggestellt!

Akustisches Instrumentarium entfaltet sich zu dröhnendem Klanggewitter: Das Cello röhrt, der Bass knarzt, die Klarinetten schneiden sich durch Schlagzeug und Gesang. Gitarristen packen beschämt ihre Verstärker ein. Gaslichtromantiker, Steampunker und Liebhaber von handgemachter Musik - Coppelius sind zurück, lauter denn je!

Jubliläumskonzertfeierlichkeiten zu 200 Jahren galvanischer Amplifikation:

Die Hertzmaschine läuft an, die Herren Coppelius bereisen wieder den Kontinent.

Mit Kraft und Musizierfreude, gänzlich verzichtend auf hinter der Bühne versteckte Grammophone, -ja wirklich, komplett live, ohne Playbacks, ohne Einspieler- dafür mit dem unbändigen Willen, dem hochgeschätzten Auditorium den Vorteil akustischen Instrumentariums vorzuexerzieren. Jedes Konzert von Coppelius ist anders, jedes ist einzigartig, nie weiß man vorher, was geschehen wird. Doch sehen Sie sich vor: Wenn Gehrock und Zylinder fallen, kommt 200 Jahre aufgestaute Hysterie zutage!

Dienstag, 23. Dezember 2014

Coppelianischer Fan-vents Kalender: 23. Türchen

Sah ein Knab ein Höslein weh'n


Coppelius –Castlefest

Konzertbericht 02.08.2014

Konzertbeginn 21.45 Uhr

Konzertende 22.45


Die Sache, die nie passierte ...




Endlich - das lange Warten auf die Herren Coppelius hatte ein Ende, als Butler Bastille aus der Zeitmaschine kam und für seine Lampe erst einmal Feurigkeit aus dem Publikum beschaffen musste. Schnell befreite er noch den Kontrabass vom Staub, als schon Le Comte Caspar die Bühne betrat. Kurz darauf folgten Graf Lindorf, Sissy Voss, Max Coppella und Nobusama. Ein schmetternder Einstieg mit "Killers" sorgte gleich für Stimmung!


Highlights des Abends gab es viele. Zu dem Song „Murders in the Rue Morgue"holte Butler Bastille vier mutige junge Menschen vom Publikum auf die Bühne. Zusammen motivierten Sie den Rest der Menge zum Headbangen. Auch hierbei erfüllte Butler Bastille seine Pflicht, indem er den Rucksack eines der Freiwilligen auf seinem eigenem Rücken trug.


Für „Diener 5er Herren“, hatten die Herren von Coppelius einen Special Guest eingeladen. Eddy war sein Name. Pfeifend und singend unterstütze der junge Herr bei Bastille´s Part in diesem Stück. Das freute den Butler so sehr, das er sich auf denBoden legte, um dort weiter zu singen :D.


Bei „Black is the colour“, versank das Publikum mal wieder ins Träumen und bei „Schöne Augen“ tobte die Menge. Sowohl die weiteren Herren auf der Bühne, als auch das Publikum vor der Bühne sangen und headbangten mit.

Dann stimmte Herr Le Comte Caspar mit Klatscherei Rhythmus zum Song „Reichtum“ ein. Das Publikum folgte dem Rhythmus und verschönerte die Nacht mit Blubberblasen - aber dann, oh weh! riss die Hose Le Comte Caspars - und nein,es war nicht nur ein kleiner Riss, förmlich die ganze linke Seite des Beinkleids klaffte auf! Ein Nagel? Ein Fehler des Webermeisters? Doch bevor es jemand groß bemerken konnte, flickte Butler Bastille windeilends die Hose bei „I get used to it“ mit schwarzem Panzertape. Laut Aussage von Le Comte Caspar sei das alles nichts als eine Illusion gewesen, ausgelöst durch die extatische Musik, die das ganze Publikum ergriffen hätte - er zumindest könne sich nicht an diesen Vorfall erinnern - dann sei das auch nie passiert.



Die Zugabe, die das Publikum lautstark forderte, bestand aus „Rightful King“ und „Risiko“, mit dem das Konzert feierlich beendet wurde.


Die holländischen Besucher waren begeistert. Sogar die Band Trolska Polska, die vor Coppelius spielten, waren begeistert von den Herren und baten um Autogramme.

Alles in allem ein sehr gelungener Abend für Coppelius, den Holländischen Fans und natürlich für die deutschen Fans, die so viele Kilometer gefahren sind. :)


(Wir danken Sandra Fleischhacker, die live vor Ort war und uns diesen Exklusivbericht zuspielte.)


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