1815. Herrensitz Coppelius.

Alchemisten, Akustiker und Astrologen arbeiten im Auftrag der Herren Coppelius an einem Verfahren, um die akustischen Instrumente Cello, Contrabass und Clarinetti auf unerhörte Lautstärke zu verstärken: Die galvanische Amplifikation! Die Rockgeschichte hat begonnen.

2015. Herrensitz Coppelius. Die Hertzmaschine ist fertiggestellt!

Akustisches Instrumentarium entfaltet sich zu dröhnendem Klanggewitter: Das Cello röhrt, der Bass knarzt, die Klarinetten schneiden sich durch Schlagzeug und Gesang. Gitarristen packen beschämt ihre Verstärker ein. Gaslichtromantiker, Steampunker und Liebhaber von handgemachter Musik - Coppelius sind zurück, lauter denn je!

Jubliläumskonzertfeierlichkeiten zu 200 Jahren galvanischer Amplifikation:

Die Hertzmaschine läuft an, die Herren Coppelius bereisen wieder den Kontinent.

Mit Kraft und Musizierfreude, gänzlich verzichtend auf hinter der Bühne versteckte Grammophone, -ja wirklich, komplett live, ohne Playbacks, ohne Einspieler- dafür mit dem unbändigen Willen, dem hochgeschätzten Auditorium den Vorteil akustischen Instrumentariums vorzuexerzieren. Jedes Konzert von Coppelius ist anders, jedes ist einzigartig, nie weiß man vorher, was geschehen wird. Doch sehen Sie sich vor: Wenn Gehrock und Zylinder fallen, kommt 200 Jahre aufgestaute Hysterie zutage!

Samstag, 20. Dezember 2014

Coppelianischer Fan-vents Kalender: 20. Türchen

Ein Konfetti kommt selten allein...


Mumpitz TV Leipzig

Leipzig! Coppelius spielt in der Moritz-Bastei! Auch daran erinnern wir uns gerne. Für Hahnfried Hähnchen war es das erste Mal - und schon gleich ganz vorne mit dabei! Aufgrund der heftigen Bassvibration verlor er gleich ein wenig an Luft, konnte aber wieder zu voller Größe aufgepustet werden.


Schon auf der Kutschfahrt hatte man - nachdem man die Treppen des Verdammnis in Halle überwunden hatte - viel Spaß, und auch vor der Bühne sang man laut und falsch, aber mit Begeisterung, und das so lange bis die Herrschaften von Coppelius ihrerselbst die Bühne betreten mussten, um dieser Grausligkeit ein Ende zu bereiten. es wurde viel geblubbert, und zum ersten Mal kam hier eine Konfettipistole zum Einsatz: Der Anfang der Konfetti Kompanie. Der Erste Offizier der Blubberbrigade soll darin verstrickt gewesen sein, verweigert aber hierzu jeden Kommentar.





Besonders zu erwähnen war die ausgedehnte nachkonzertliche Autogrammiererei - viele ließen sich die neue Schallplatte persönlich von den Herrschaften signieren. Sogar ein kleiner Kuscheloktopelius fühlte sich durch die überschwappenden Emotionswellen des Konzertes angezogen und beschloss fortan, in coppelianischer Obhut zu leben. Bis spät in die Nacht feierten die Anhänger der coppeliansichen Kapelle noch in der Bastei diesen grandiosen Tag und Abend - danke Leipzig, danke Coppelius!




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