1815. Herrensitz Coppelius.

Alchemisten, Akustiker und Astrologen arbeiten im Auftrag der Herren Coppelius an einem Verfahren, um die akustischen Instrumente Cello, Contrabass und Clarinetti auf unerhörte Lautstärke zu verstärken: Die galvanische Amplifikation! Die Rockgeschichte hat begonnen.

2015. Herrensitz Coppelius. Die Hertzmaschine ist fertiggestellt!

Akustisches Instrumentarium entfaltet sich zu dröhnendem Klanggewitter: Das Cello röhrt, der Bass knarzt, die Klarinetten schneiden sich durch Schlagzeug und Gesang. Gitarristen packen beschämt ihre Verstärker ein. Gaslichtromantiker, Steampunker und Liebhaber von handgemachter Musik - Coppelius sind zurück, lauter denn je!

Jubliläumskonzertfeierlichkeiten zu 200 Jahren galvanischer Amplifikation:

Die Hertzmaschine läuft an, die Herren Coppelius bereisen wieder den Kontinent.

Mit Kraft und Musizierfreude, gänzlich verzichtend auf hinter der Bühne versteckte Grammophone, -ja wirklich, komplett live, ohne Playbacks, ohne Einspieler- dafür mit dem unbändigen Willen, dem hochgeschätzten Auditorium den Vorteil akustischen Instrumentariums vorzuexerzieren. Jedes Konzert von Coppelius ist anders, jedes ist einzigartig, nie weiß man vorher, was geschehen wird. Doch sehen Sie sich vor: Wenn Gehrock und Zylinder fallen, kommt 200 Jahre aufgestaute Hysterie zutage!

Donnerstag, 18. Dezember 2014

Coppelianischer Fan-vents Kalender: 18. Türchen

So ein Käse!





Freiberg! Beim "Rock um zu helfen" Festival trat die Kapelle Coppelius in Freiberg/Sachsen zusammen mit anderen Bands für die Deutsche Krebshilfe auf. Natürlich waren die Fanatiker mit von der Partie und hatten nicht nur das Glück, gleich in einem richtigen Herrenhaus übernachten zu dürfen, sondern auch den Luxus eines Schwimmbads nebenan, dem man natürlich gleich einen Besuch abstattete.



Im Beisein einer sprechenden Wassermelone traf man auch sogleich Vorbereitungen für das Konzertereignis: Zufälligerweise hatte die Fanatikerschaft nämlich eine neue Ausgabe des Olimpianischen Käseblatts im Gepäck - und da Herausgeber und Inspirateuere versorgt werden müssen, wurden exorbitante Mengen an Käsespießen fabriziert, die dann auf dem Konzertgelände nach Übergabe des coppelianischen Fanatikernachrichtenblatts an hungrige Mitbürger verteilt wurden.



Natürlich ließen es sich die werthen Herrschaften nicht nehmen, gleich ein wenig darin zu schmökern - wann wird die nächste Ausgabe erscheinen? Das bleibt wohl vorerst ein Geheimnis.



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