1815. Herrensitz Coppelius.

Alchemisten, Akustiker und Astrologen arbeiten im Auftrag der Herren Coppelius an einem Verfahren, um die akustischen Instrumente Cello, Contrabass und Clarinetti auf unerhörte Lautstärke zu verstärken: Die galvanische Amplifikation! Die Rockgeschichte hat begonnen.

2015. Herrensitz Coppelius. Die Hertzmaschine ist fertiggestellt!

Akustisches Instrumentarium entfaltet sich zu dröhnendem Klanggewitter: Das Cello röhrt, der Bass knarzt, die Klarinetten schneiden sich durch Schlagzeug und Gesang. Gitarristen packen beschämt ihre Verstärker ein. Gaslichtromantiker, Steampunker und Liebhaber von handgemachter Musik - Coppelius sind zurück, lauter denn je!

Jubliläumskonzertfeierlichkeiten zu 200 Jahren galvanischer Amplifikation:

Die Hertzmaschine läuft an, die Herren Coppelius bereisen wieder den Kontinent.

Mit Kraft und Musizierfreude, gänzlich verzichtend auf hinter der Bühne versteckte Grammophone, -ja wirklich, komplett live, ohne Playbacks, ohne Einspieler- dafür mit dem unbändigen Willen, dem hochgeschätzten Auditorium den Vorteil akustischen Instrumentariums vorzuexerzieren. Jedes Konzert von Coppelius ist anders, jedes ist einzigartig, nie weiß man vorher, was geschehen wird. Doch sehen Sie sich vor: Wenn Gehrock und Zylinder fallen, kommt 200 Jahre aufgestaute Hysterie zutage!

Sonntag, 21. Dezember 2014

Coppelianischer Fan-vents Kalender: 21. Türchen

Zeit verfliegt, Zeit verrinnt ....



Katzenvergleich


Lang ist's her. Im Juni des Jahres 2013 fand man bei der Blockhütte, in der das alljährliche GCSG- Fanatiker-Grillen in diesem Jahr stattfand, zwei kleine verwaiste Katzenkinder vor, keine Mutter weit und breit. Abgemagert und ängstlich hatten sie sich hinter ein paar Holzbohlen versteckt ... GCSG half! Die Kleinen wurden aufgrund ihrer Gesichtszeichnung sofort in "Caspar & Coppella" benannt, und da sie sich genau wie ihre Namensvetter aufführten, nachdem sie erst einmal Vertrauen gefasst hatten, schien das wohl in Ordnung zu sein. Dass Caspar sich als Dame herausstellen sollte, wusste man zu diesem Zeitpunkt noch nicht.










Heute sind aus den beiden winzigen Rackern ausgewachsene Randalen geworden - Herr Coppella treibt sich sehr viel in der Gegend herum und kommt nur zu den Mahlzeiten nach Hause, wo er von Frl. Caspar ab und zu eine Ohrfeige einstecken muss, aber schon einmal zurückfaucht, wenn es ihm zu bunt wird. Wie im richtigen coppelianischen Leben! Frl. Caspar hat - wie zu erwarten - die Kriminellenlaufbahn eingeschlagen und schleppt aus verschiedenen Nachbarhäusern Socken, Handschuhe, kleine Plüschschafe und allerlei bunte Wollknäuel herbei. Herr Coppella bevorzugt Geflügel, während das Haus von Frl. Caspar immer mit Mäusen versorgt wird.





Kommt es aber darauf an, halten die beiden zusammen wie Pech und Schwefel - miteinander geht nicht, und ohneeinander auch nicht - aber hauptsache, man ist gesund und kuschlig!







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