1815. Herrensitz Coppelius.

Alchemisten, Akustiker und Astrologen arbeiten im Auftrag der Herren Coppelius an einem Verfahren, um die akustischen Instrumente Cello, Contrabass und Clarinetti auf unerhörte Lautstärke zu verstärken: Die galvanische Amplifikation! Die Rockgeschichte hat begonnen.

2015. Herrensitz Coppelius. Die Hertzmaschine ist fertiggestellt!

Akustisches Instrumentarium entfaltet sich zu dröhnendem Klanggewitter: Das Cello röhrt, der Bass knarzt, die Klarinetten schneiden sich durch Schlagzeug und Gesang. Gitarristen packen beschämt ihre Verstärker ein. Gaslichtromantiker, Steampunker und Liebhaber von handgemachter Musik - Coppelius sind zurück, lauter denn je!

Jubliläumskonzertfeierlichkeiten zu 200 Jahren galvanischer Amplifikation:

Die Hertzmaschine läuft an, die Herren Coppelius bereisen wieder den Kontinent.

Mit Kraft und Musizierfreude, gänzlich verzichtend auf hinter der Bühne versteckte Grammophone, -ja wirklich, komplett live, ohne Playbacks, ohne Einspieler- dafür mit dem unbändigen Willen, dem hochgeschätzten Auditorium den Vorteil akustischen Instrumentariums vorzuexerzieren. Jedes Konzert von Coppelius ist anders, jedes ist einzigartig, nie weiß man vorher, was geschehen wird. Doch sehen Sie sich vor: Wenn Gehrock und Zylinder fallen, kommt 200 Jahre aufgestaute Hysterie zutage!

Donnerstag, 4. Dezember 2014

Coppelianischer Fan-vents Kalender: 4. Türchen

Wenn es im August Krokusse und Glühwein gibt, dann geht im Winter sicher auch noch was.




Blumen, die im Winter blühen und nicht aus neumodischem Mumpitz bestehen? Das glauben Sie nicht? Folgen Sie unserem Beispiel und teilen Sie mit uns den guten alten Brauch des Olimpiatages! Machen Sie doch auch eine schöne Photographie und lassen Sie uns an Ihrem Olimpiastrauß teilhaben!




Geh in den Garten am Olimpiatag.

Geh zu dem kahlen Kirschbaum und sag:

Kurz ist der Tag, grau ist die Zeit;

der Winter beginnt, der Frühling ist weit.

Doch in drei Wochen, da wird es geschehen:

Wir feiern ein Fest, wie der Winter so schön.

Baum, einen Zweig gib du mir von dir.

Ist er auch kahl, ich nehm ihn mit mir.

Und er wird blühen in seliger Pracht

mitten im Winter in der heiligenNacht.


(frei nach Josef Guggenmos)



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