1815. Herrensitz Coppelius.

Alchemisten, Akustiker und Astrologen arbeiten im Auftrag der Herren Coppelius an einem Verfahren, um die akustischen Instrumente Cello, Contrabass und Clarinetti auf unerhörte Lautstärke zu verstärken: Die galvanische Amplifikation! Die Rockgeschichte hat begonnen.

2015. Herrensitz Coppelius. Die Hertzmaschine ist fertiggestellt!

Akustisches Instrumentarium entfaltet sich zu dröhnendem Klanggewitter: Das Cello röhrt, der Bass knarzt, die Klarinetten schneiden sich durch Schlagzeug und Gesang. Gitarristen packen beschämt ihre Verstärker ein. Gaslichtromantiker, Steampunker und Liebhaber von handgemachter Musik - Coppelius sind zurück, lauter denn je!

Jubliläumskonzertfeierlichkeiten zu 200 Jahren galvanischer Amplifikation:

Die Hertzmaschine läuft an, die Herren Coppelius bereisen wieder den Kontinent.

Mit Kraft und Musizierfreude, gänzlich verzichtend auf hinter der Bühne versteckte Grammophone, -ja wirklich, komplett live, ohne Playbacks, ohne Einspieler- dafür mit dem unbändigen Willen, dem hochgeschätzten Auditorium den Vorteil akustischen Instrumentariums vorzuexerzieren. Jedes Konzert von Coppelius ist anders, jedes ist einzigartig, nie weiß man vorher, was geschehen wird. Doch sehen Sie sich vor: Wenn Gehrock und Zylinder fallen, kommt 200 Jahre aufgestaute Hysterie zutage!

Dienstag, 2. Dezember 2014

Coppelianischer Fan-vents Kalender: 2. Türchen

Frühjahrestour, schon so lang her...





Erinnerungen an Osnabrück

wie schon erwähnt gibt es im Adventskalender auch kleine Rückblicke auf das letztes Jahr - wir beginnen mit Erinnerungen an das GCSG Mumpitzlager in Osnabrück! Coppelius, Lagerfeuer, Krankenhaus - alles, was das Herz begehrt (und der Magen nicht verträgt) war an diesem Wochenende dabei!




Wie man sieht, haben wir schon damals gewusst: Weihnachten kommt bestimmt ... die morgendlichen Teesessions bleiben unvergessen. Kaffeefreunde wurden durch Schneckenzusatz mit einem besonderen Geschmack verwöhnt ... DAS vergessen wir lieber ganz schnell.



Das Osnabrücker Coppelius-Konzert anlässlich des Fairytale-Festivals allerdings war ein wahrer Genuss nach längerer Abstinenz, man erinnert sich noch sehr gut an das wundervolle Ambiente auf einem Schlosshof, an blütenwerfende Damen, an Max Coppellas krachende Soli und den großen bastillanischen Ball, der zum Spiel in die Menge geworfen wurde - nur zu Trinken gab es auf dem Fest leider viel zu wenig, aber dafür war im Mumpitz-Zeltlager ausreichend gesorgt. Mehrmals am Tag wurde gegrillt und gekocht, die Versorgung war gesichert, so muss ein Wochenende sein!



Unter anderem wurde eine Nudelsalatkönigin gekrönt, und zur besseren Verteidigung des Lagers wurde auch ein waschechter Palisadenzaun aufgestellt und zum Schluss alle Leichen natürlich fachmännisch entsorgt, ein fanatischer Bestatter war vor Ort.




Mumpitzcamp schreit nach Wiederholung, wer weiß, vielleicht im nächsten Jahr? Anmeldungen nehmen wir gerne entgegen!



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